• 24.04.2015, 10:53:05
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  • OTS0078 OTW0078

Presseaussendung der Bundesvertretung 09, GÖD-Gesundheitsgewerkschaft Finanzdebakel Kärnten – Gefährdung der regelmäßigen Gehaltszahlungen

Linz (OTS) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst,
GÖD-Gesundheitsgewerkschaft Johann Hable ersucht die
Koalitionsregierung (Bundesregierung) SPÖ/ÖVP und das Parlament den
Gesundheitsbediensteten und den Bediensteten der sozialen
Einrichtungen des Bundeslandes Kärnten ausreichend zu helfen, damit
die Gehälter der Bediensteten der Gesundheits- und
Sozialeinrichtungen auch zeitgerecht ausbezahlt werden können und
zukünftig weiterhin eine regelmäßige Anweisung der Bezüge gesichert
bleibt.

Darüber hinaus ersucht die Bundesvertretung zusätzliche finanzielle
Mittel, um den hohen medizinischen Standard der Kärntner Spitäler
aufrecht erhalten bzw. weiter entwickelt werden kann. Die
medizinische High-Tech-Ausstattung und die notwendigen baulichen
Maßnahmen in den Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen sollen auch
während der Krise gesichert bleiben.

Der Gesundheits- und Sozialstandort Kärnten muss weiterhin den guten
Ruf und das Vertrauen der Bevölkerung gewährleisten. Das nationale
und internationale Renommee der Kärntner Gesundheitseinrichtungen
darf nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Kärntnerinnen und
Kärntner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheits-
und Sozialeinrichtungen sind an dem Finanzdebakel der Kärntner
Politik unschuldig, weshalb eine Mitfinanzierung zur
Krisenbewältigung auch über den öffentlichen Dienst Kärntens anmaßend
wäre.

Vorsitzender Johann Hable ersucht Bundeskanzler Werner Faymann,
Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner sowie die Parlamentspräsidentin
Doris Bures und Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling nach dem
Vorbild der Sanierung pleitegefährdeter Banken Österreichs
vorzugehen, um auch dem Gesundheits- und Sozialbereich Kärntens
finanziell unter die Arme greifen zu können. Eine ordentliche
Weiterführung der Gesundheitsbetriebe Kärntens muss zu 100%
finanziell nationale Unterstützung finden.

Für die GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, Vorsitzender Johann Hable

Nachtrag:

Die Sorge der Bundesvertretung ist groß, da schon das Auszahlen der
Gehälter für den März und April ein Problem darstellte und nur durch
Bundeszuschüsse in letzter Minute die Gehälter zeitgerecht ausbezahlt
werden konnten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NOB

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