Presseaussendung der Bundesvertretung 09, GÖD-Gesundheitsgewerkschaft Finanzdebakel Kärnten – Gefährdung der regelmäßigen Gehaltszahlungen

Linz (OTS) - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, GÖD-Gesundheitsgewerkschaft Johann Hable ersucht die Koalitionsregierung (Bundesregierung) SPÖ/ÖVP und das Parlament den Gesundheitsbediensteten und den Bediensteten der sozialen Einrichtungen des Bundeslandes Kärnten ausreichend zu helfen, damit die Gehälter der Bediensteten der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen auch zeitgerecht ausbezahlt werden können und zukünftig weiterhin eine regelmäßige Anweisung der Bezüge gesichert bleibt.

Darüber hinaus ersucht die Bundesvertretung zusätzliche finanzielle Mittel, um den hohen medizinischen Standard der Kärntner Spitäler aufrecht erhalten bzw. weiter entwickelt werden kann. Die medizinische High-Tech-Ausstattung und die notwendigen baulichen Maßnahmen in den Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen sollen auch während der Krise gesichert bleiben.

Der Gesundheits- und Sozialstandort Kärnten muss weiterhin den guten Ruf und das Vertrauen der Bevölkerung gewährleisten. Das nationale und internationale Renommee der Kärntner Gesundheitseinrichtungen darf nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Kärntnerinnen und Kärntner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheits-und Sozialeinrichtungen sind an dem Finanzdebakel der Kärntner Politik unschuldig, weshalb eine Mitfinanzierung zur Krisenbewältigung auch über den öffentlichen Dienst Kärntens anmaßend wäre.

Vorsitzender Johann Hable ersucht Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner sowie die Parlamentspräsidentin Doris Bures und Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling nach dem Vorbild der Sanierung pleitegefährdeter Banken Österreichs vorzugehen, um auch dem Gesundheits- und Sozialbereich Kärntens finanziell unter die Arme greifen zu können. Eine ordentliche Weiterführung der Gesundheitsbetriebe Kärntens muss zu 100% finanziell nationale Unterstützung finden.

Für die GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, Vorsitzender Johann Hable

Nachtrag:

Die Sorge der Bundesvertretung ist groß, da schon das Auszahlen der Gehälter für den März und April ein Problem darstellte und nur durch Bundeszuschüsse in letzter Minute die Gehälter zeitgerecht ausbezahlt werden konnten.

Rückfragen & Kontakt:

Vors. Johann Hable, 0664 24 353 35

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