- 22.04.2015, 12:51:34
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MENA erstellt neuen Menschenrechtsindex für Region
Syrien führt vor Iran das Ranking der Länder mit den schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen an
Utl.: Syrien führt vor Iran das Ranking der Länder mit den
schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen an =
Wien (OTS) - "Die MENA-Region ist leider auch durch viele
Einschränkungen der politischen Freiheit und
Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet. Der
MENA-Menschenrechtsindex macht offensichtlich, wie etwa in Syrien
oder dem Iran Grundrechte mit Füßen getreten werden und Korruption
und Christenverfolgung an der Tagesordnung stehen", beschreibt
MENA-Gründer Erwin Javor die Situation in vielen Ländern Nordafrikas
und des Nahen Ostens in drastischen Worten.
Der MENA-Menschenrechtsindex wurde erstmals im Rahmen der
Präsentation der druckfrischen MENA-Analysen 2014/2015 und des
Vortrages des Nahost-Experten Dr. Jonathan Spyer der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Korruption, Homosexuellenverfolgung und Einschränkung der
Pressefreiheit an der Tagesordnung
Viele Menschen in der MENA-Region - egal, ob in Nordafrika oder im
Nahen Osten - leiden in hohem Maß unter Einschränkungen der
politischen Freiheiten und unter Menschenrechtsverletzungen. Diese
Missachtungen der Grundrechte wurden und werden bereits von vielen
kompetenten Institutionen angeprangert und in vergleichenden Indices
dokumentiert.
Das Ziel von MENA war es, diese vorhandenen Parameter erstmals in
einem Index zusammenzuführen. Der daraus entstandene
MENA-Menschenrechtsindex schafft so nicht nur ein Mehr an
Vergleichbarkeit, sondern ermöglicht es auch, zukünftig die
Entwicklungen einzelner Länder transparenter darzustellen.
Die schlechtesten Plätze im MENA-Menschenrechtsindex belegen dabei
Syrien mit 94 (Schlecht-)Punkten (bei einem Maximalwert von 100
Punkten), der Iran (91 Punkte), der Jemen (90 Punkte), der Irak (87
Punkte) und Libyen mit 82 Punkten. Das Land in der Region mit den
besten Werten ist Israel, das einen Indexwert von 30 Punkten
aufweist. Österreich, das zu Vergleichszwecken herangezogen wurde,
kommt auf 12 Punkte.
Der MENA-Menschenrechtsindex basiert auf den Indices zu den
politischen Freiheiten von Freedom House, zur Pressefreiheit von
Reporter ohne Grenzen, zur Frauendiskriminierung des World Economic
Forum, zur Homosexuellenverfolgung von Spartacus, zur
Christenverfolgung von Open Doors und zur Korruption von Tranparency
International.
Vorgestellt wurde der MENA-Menschenrechtsindex im Rahmen der
Präsentation der MENA-Analysen 2014/2015 mit Expertenberichten zu
verschiedensten Entwicklungen in der Region.
Details dazu finden Sie in der Aussendung zu den MENA-Analysen
MENA-Menschenrechtsindex online verfügbar:
http://mena-watch.at/analysen2014-2015
MENA - Medienbeobachtungsstelle Naher Osten
MENA, die Medienbeobachtungsstelle Naher Osten, wurde 2011 in Wien
gegründet. Ziel der Organisation ist es, durch die Bereitstellung
fundierter Analysen die öffentliche Wahrnehmung der Entwicklungen im
Nahen Osten und Nordafrika zu objektivieren.
MENA verfasst dazu regelmäßig Dossiers über aktuelle Aspekte der
Entwicklungen und veröffentlicht Gastbeiträge und Verweise auf
wichtige Quellen. Einen besonderen Stellenwert nimmt die wöchentliche
Presseschau über die Berichterstattung in österreichischen Medien
ein. MENA kommentiert und reagiert auf fehlerhafte Darstellungen und
engagiert sich im Sinne der Qualitätsverbesserung für eine
ausgewogene und objektive Berichterstattung über den Nahen Osten und
Nordafrika.
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