• 22.04.2015, 09:05:07
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  • OTS0029 OTW0029

Eurofighterpiloten beenden Überschalltraining

Wien (OTS) -
Elf Eurofighterpiloten des Österreichischen Bundesheeres trainierten
von 13. bis 21. April 2015 Abfangmanöver im Überschallbereich. In
Summe wurden zwölf Flugstunden geleistet; es gab 22 Überschallflüge
mit jeweils einem Überschallknall.

Die Militärpiloten trainieren dabei Abfangmanöver unter hoher
körperlicher Belastung bei Geschwindigkeiten bis zu 2.000 km/h. Die
auf den Körper einwirkenden Beschleunigungskräfte (G-Kräfte) kann
kein Simulator darstellen. Auch der Trainingszweck "Koordinierung
zwischen den Einrichtungen der österreichischen Luftstreitkräfte und
der zivilen Flugsicherung" wurde im vollen Umfang erfüllt. Dadurch
wird auch weiterhin ein sicherer Flugbetrieb bei allen Einsatzfällen
der Luftraumüberwachung gewährleistet.

"Die Flüge sind in den Trainingsvorgaben für die Eurofighterpiloten
enthalten und garantieren die volle Einsatzbereitschaft", so der
Flugkommandant Oberstleutnant Günter Taschler vom
Überwachungsgeschwader in Zeltweg.

Geflogen wurde über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von
Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die
genauen Fluggebiete wurden in Zusammenarbeit mit der zivilen
Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu
halten, wurde in großer Höhe geflogen. Pro Tag gab es drei bis vier
Überschallflüge zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei ca. 1.200 km/h. Nähert sich
ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit, kommt es zu Stoßwellen am
Flugzeug. Diese Stoßwellen können am Boden als Überschallknall
wahrgenommen werden. Die (Laut )Stärke des Überschallknalles ist
unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der
Wetterlage.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLA

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