Kasachstan will in die Top 30 Industrieländer

Präsidentschaftswahlen am 26. April

Wien (OTS) - Mit einer weiteren Stärkung der Wirtschaft und umfassenden staatlichen Reformen möchte das neuntgrößte Land der Welt bis 2050 in die globale Wirtschaftselite vorstoßen. In einem Außenhandelsgespräch in der Wiener Wirtschaftskammer zu Wochenbeginn empfahl Österreichs Wirtschaftsdelegierter in Almaty, Mag. Michael Müller, Österreichs Unternehmern, sich weiterhin im zentralasiatischen Raum und besonders in Kasachstan zu engagieren.

Nach einem äußert erfolgreichen Jahr 2013 ist die Wirtschaft voriges Jahr immer noch um 4,3 % gewachsen, leidet allerdings an der bekannten starken Rohstoffkonzentration und wird durch die Ölrezession direkt und die Russlandsanktionen indirekt getroffen.

Über fünf Reformen unter dem Arbeitstitel "Leuchtender Pfeil" will die Regierung gegen die Wirtschaftsabschwächung ankämpfen ....:

  • Aufbau eines professionellen staatlichen Apparates, der die qualitative Umsetzung von Wirtschaftsprogrammen gewährleisten kann
  • Rechtsstaatlichkeit, die Eigentumsrechte schafft und Unternehmertätigkeit sichert.
  • Industrialisierung und Wirtschaftswachstum auf Basis der Diversifizierung
  • Konsolidierte Werte der kasachischen Nation - Einheit, Arbeitsbereitschaft, Ehrlichkeit, Bildung und Wissenschaft, säkularer Staat und Toleranz
  • Schaffung eines transparenten und rechenschaftspflichtigen Staates.

Bei den vorgezogene Präsidentschaftswahlen am 26. April 2015 stehen den 17 Mio Bürgern Kasachstans laut der Wiener Botschaft drei Kandidaten zur Wahl. Der selbsternannte Abelgazy Kussainov, ferner Turgun Syzdykov von den Kommunisten und der bisherige Amtsinhaber Nursultan Nazarbayev von der Nur Otan Partei. Die Wahl wird von zahlreichen internationalen Wahlbeobachtern, darunter auch einigen aus Österreich, landesweit begleitet.

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