- 21.04.2015, 08:37:17
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Türkei-Armeniern Konflikt wird zur politischen Debatte in Europa
Wien (OTS) - Sehr geehrte Damen und Herren!
Laut Medienberichten entfacht derzeit eine neue politische Debatte um
den Konflikt zwischen der Türkei und Armeniern in Europa.
Die Absicht, mit einer Anerkennung des Völkermords vom Osmanischen
Reich an den Armeniern vor 100 Jahren, um damit die diplomatischen
Beziehungen zwischen der Türkei und Europa zu belasten, ist
angesichts der falschen Deutungen von tatsächlichen Gegebenheiten
besorglich.
Schon lange beschäftigen sich nicht nur Historiker mit der
Interpretation der Ereignisse sondern auch Politiker.
Jedermann hat heute eine Vielzahl von Informationsmaterial zur
Verfügung. Zudem hat 2006 der damalige Ministerpräsident Erdoğan die
Offenlegung der türkischen Archive veranlasst und dieses ebenfals aus
armenischer Seite gefordert. Bis heute hat Armenien auf diese
Einladung nicht reagiert.
Daher fordern wir um gründliche Aufklärung des debattieren Themas
durch Historiker und um klares Darlegen der Geschehnisse aus einer
objektiven Perspektive.
Die Union Europäisch Türkischer Demokraten in Österreich appelliert
in diesem Zusammenhang an die Bundesregierung, von einer vorschnellen
und türkeifeindlichen Einstellung abzusehen.
Jede Maßnahme, die Österreich und Türkei auseinander bringt, ist
prekär. Sowohl unter wirtschaftlichen, zwischenmenschlichen, wie
moralischen Grundlagen.
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