Türkei-Armeniern Konflikt wird zur politischen Debatte in Europa

Wien (OTS) - Sehr geehrte Damen und Herren!

Laut Medienberichten entfacht derzeit eine neue politische Debatte um den Konflikt zwischen der Türkei und Armeniern in Europa.

Die Absicht, mit einer Anerkennung des Völkermords vom Osmanischen Reich an den Armeniern vor 100 Jahren, um damit die diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Europa zu belasten, ist angesichts der falschen Deutungen von tatsächlichen Gegebenheiten besorglich.

Schon lange beschäftigen sich nicht nur Historiker mit der Interpretation der Ereignisse sondern auch Politiker.

Jedermann hat heute eine Vielzahl von Informationsmaterial zur Verfügung. Zudem hat 2006 der damalige Ministerpräsident Erdoğan die Offenlegung der türkischen Archive veranlasst und dieses ebenfals aus armenischer Seite gefordert. Bis heute hat Armenien auf diese Einladung nicht reagiert.

Daher fordern wir um gründliche Aufklärung des debattieren Themas durch Historiker und um klares Darlegen der Geschehnisse aus einer objektiven Perspektive.

Die Union Europäisch Türkischer Demokraten in Österreich appelliert in diesem Zusammenhang an die Bundesregierung, von einer vorschnellen und türkeifeindlichen Einstellung abzusehen.

Jede Maßnahme, die Österreich und Türkei auseinander bringt, ist prekär. Sowohl unter wirtschaftlichen, zwischenmenschlichen, wie moralischen Grundlagen.

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