- 20.04.2015, 12:17:54
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Elementarpädagogik: Unterstützung für die Industriellenvereinigung
Wien (OTS) - Als Bestätigung für die Arbeit des Trägervereins "Kinder
in Wien" (KIWI) wertet die Vorsitzende, STS a.D. Christine Marek, das
kürzlich vorgelegte Elementarpädagogik-Konzept der
Industriellenvereinigung. "Wir unterstützen die Forderungen. Die
Arbeit in unseren elementarpädagogischen Einrichtungen und die
Ansätze des Konzepts decken sich in vielen Bereichen", so Marek dazu.
Wichtig sei vor allem die Betonung, dass es sich bei Kindergärten um
Bildungseinrichtungen handelt. "Mit diesem Grundsatz arbeiten wir
schon seit Jahren. Das klare Bekenntnis der Industriellenvereinigung
sehen wir als Bestätigung für unsere Arbeit", erklärt sie dazu.
Die damit verbundene Forderung nach genauer definierten
Qualitätsstandards für die Arbeit in den Einrichtungen wird ebenfalls
vollends unterstützt. "Der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungs-
und Berufslaufbahn liegt in den elementarpädagogischen Einrichtungen.
Da ist es logisch, dass man gerade in diesem Bereich die höchsten
Qualitätsstandards an das Personal und die Arbeit vor Ort legt", so
Marek weiters.
Bei der Frage der Aufwertung der Ausbildung von Elementarpädagoginnen
und -pädagogen befinde man sich nach Einschätzung von Kinder in Wien
Geschäftsführerin Monika Riha auch auf einer Linie. Gemeinsam mit der
Hochschule Koblenz wurde von "KIWI" Österreichs erster akademischer
Studiengang für Elementarpädagogik ins Leben gerufen. "Entgegen allen
Zweifeln und Bedenken konnten wir gemeinsam dieses Projekt starten.
Der Erfolg gibt uns recht", so die Geschäftsführerin.
Und Riha weiters: "Das was wir in diesem Bereich begonnen haben
sollte aber nur der Anfang eines Prozesses sein. Die Akademisierung
und Aufwertung der Ausbildung ist ein wesentlicher Schritt auf dem
Weg zu einer besseren elementarpädagogischen Bildung!"
Die von der Industriellenvereinigung vorgeschlagene frühzeitige und
ganzheitliche Förderung von Potenzialen und Talenten wird ebenfalls
unterstützt und in den eigenen Einrichtungen praktiziert. "Durch
unsere vielfältigen Angebote und Kooperationen versuchen wir bei
unseren Kindern frühzeitig Interessen zu wecken und Potenziale zu
fördern. Dass sich dieser Punkt im Konzept der
Industriellenvereinigung so prominent niedergeschlagen hat, freut uns
sehr", so die Kinder in Wien Geschäftsführerin weiters.
An einer allgemeinen und umfassenden Aufwertung der
Elementarpädagogik führt, so die Einschätzung von Christine Marek,
kein Weg vorbei. Und die Vorsitzende dazu abschließend. "In diesen
Bildungsinstitutionen wird der Grundstein für alles weitere gelegt.
Vieles kann gefördert und manches verhindert werden. Die Politik muss
sich deren Bedeutung bewusst sein. Das Konzept der
Industriellenvereinigung hat das verdeutlicht und unseren Weg
bestätigt!"
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