JG-Kucharowits: „Weg mit der Festung Europa!“

Jetzt handeln - Seenotrettung, Quotierung, Attachés vor Ort

Wien (OTS/SK) - "Europa darf nicht länger eine Festung sein, weg damit! Kinder, Frauen, Männer ertrinken wenige Kilometer von uns entfernt, es ist eine Schande für Europa!", so Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) und Abgeordnete zum Nationalrat. ****

Die europäischen Staaten müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Es brauche eine Politik, die die Rettung von Menschenleben in den Mittelpunkt stellt und nicht Grenzkontrollen. "Es gilt, jetzt zu handeln. Die Leute geraten in Seenot und müssen sofort gerettet werden, hier kann nicht zugewartet werden.", so Kucharowits weiter.

Eine zentrale Forderung ist die Schaffung von Attachés in den Gebieten, wo die Flucht nach Europa angetreten wird. "Die Menschen müssen bereits vor Ort die Möglichkeit haben, eine legale und gesicherte Überfahrt nach Europa zu bekommen. Das heute stattfindende Gipfeltreffen der AußenministerInnen muss hier rasche Lösungen bringen!", fordert Katharina Kucharowits.

Außerdem brauche es eine Quotierung der Flüchtlinge in ganz Europa. "Es darf nicht mehr länger nur geredet werden, im Vordergrund muss ein gemeinsames Handeln stehen. Europa muss sich nun dringend solidarisch zeigen" , so Kucharowits abschließend. (Schluss) ve

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