„Report“ am 21. April: Beamte gegen Regierung, umstrittene Sprachförderung, Stopp für Einkaufszentren und Rauchverbot

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den in HD produzierten "Report" am Dienstag, dem 21. April 2015, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Beamte gegen Regierung

Um die Steuerreform zu finanzieren, muss der Bund 700 Millionen Euro einsparen, vor allem bei Beamten und Förderungen will er kürzen. Heftige Konflikte zwischen Beamten und Regierung zeichnen sich ab. Kann man einsparen, ohne dass sich die öffentlich Bediensteten ihre Steuerersparnis sozusagen selbst bezahlen? Ist Österreichs Bürokratie effizient oder verschwenderisch? Das Finanzministerium erteilt den einzelnen Resorts harte Sparvorgaben für die kommenden Jahre. Besonders hart trifft es wieder einmal das Verteidigungsministerium. Ein Bericht von Martin Pusch und Alexander Sattmann.

Gast im Studio ist Thomas Wieser, Chef der Eurogruppe und des Expertenrats des Finanzministers.

Umstrittene Sprachförderung

Immer mehr Volksschulkinder haben nicht Deutsch als Muttersprache, in Wien sind es mehr als die Hälfte. Oft beklagen Eltern und Lehrer, dass Kinder aus Zuwandererfamilien zu Schulbeginn nicht ausreichend Deutsch sprechen. Wie kann man die Sprachkenntnisse dieser Kinder am besten fördern? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Sind eigene "Deutsch-Förderklassen" für Zuwandererkinder die Lösung oder integrative Maßnahmen in der Stammklasse, für die die meisten Experten eintreten? Münire Inam und Helga Lazar berichten aus der Schulpraxis.

Stopp für Einkaufszentren

Stark gestiegene Preise für Baugrund und Wohnungen und absterbende Ortskerne empfinden viele in Salzburg als Problem. Die Salzburger Landesregierung hat nun die Erweiterungswünsche der großen Einkaufzentren abgelehnt, um die Zersiedelung zu stoppen. Ernst Johann Schwarz und Martina Schmidt berichten über die neue Raumordnung in Salzburg und die Empörung darüber von Bürgermeistern, Betreibern von Einkaufszentren und Gewerkschaftern.

Ausgeraucht

Das kommende Rauchverbot in der Gastronomie bedeutet das Ende für eine kleine Gruppe von Lokalen, deren Geschäftszweck das Rauchen ist:
die Shisha-Bars. Warum erfreut sich die orientalische Tradition der Wasserpfeifen gerade unter Jugendlichen steigender Beliebtheit, wie gefährlich ist diese Art des Rauchens und was wollen die Betreiber dieser modischen Lokale gegen das geplante Gesetz unternehmen? Johannes Ruprecht liefert die Antworten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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