ASFINAG: COUNTDOWN ZUR TUNNELSPERRE – AB 21. APRIL IST DER ARLBERGTUNNEL GESPERRT

Sperre dauert bis zum 14. November 2015 – ASFINAG-Tipps rund um die Tunnelsperre

Innsbruck (OTS) - Am Dienstag ist es soweit: Der Arlberg Straßentunnel wird in der Zeit von 21. April 2015 ab Mitternacht bis zum 14. November 2015 gesperrt. Die ASFINAG hat in Zusammenarbeit mit Ländern, Behörden und Einsatzkräften alles unternommen, damit der Verkehr auch während der Sperre über die Ausweichrouten fließen kann.

Ab Beginn der Totalsperre arbeiten ca. 400 Mitarbeiter der ausführenden Firmen rund um die Uhr an der Sanierung und dem Einbau neuester Sicherheitstechnologien. Die ASFINAG gibt wichtige Tipps rund um die Tunnelsperre am Arlberg und für eine sichere Fahrt.

An 1.400 verschiedenen Stellen im Tunnel müssen an die 400 Mitarbeiter in drei Schichten rund um die Uhr im Tunnel arbeiten, damit der enge Zeitplan bis 14. November 2015 erfüllt werden kann. Während der Totalsperre werden die elektrotechnischen Sicherheitsausrüstungen erneuert, Fluchtwege mit bis zu 40 Sprengungen pro Tag hergestellt und Pannenbuchten errichtet. Spätestens am 15. November heißt es dann wieder freie Fahrt am Tag durch den Tunnel.
Unter anderem wird in dieser Zeit auch der Thermoscanner errichtet, der mittels Infrarot-Scannern überhitzte Lkw bereits vor Einfahrt in den Tunnel erkennt und ausleitet. Diese neue Sicherheitstechnologie soll bereits im November, also ab Ende der ersten Totalsperre, zur Verfügung stehen. Die zweite Totalsperre für den Arlbergtunnel ist im Jahr 2017 geplant.
Großen Einfluss hat die Sperre auf den Ost-West-Verkehr. Mehrere Ausweichrouten - wie etwa großräumig über Rosenheim-München (Deutschland) oder Gotthard und San Bernardino (Schweiz) stehen zur Verfügung. Größtes Augenmerk liegt jedoch auf der Arlbergpassstrecke als regionale Umleitung.

Arlbergpass: Mehr Geduld und höchste Konzentration Obwohl im Vorfeld Pannenbuchten errichtet und Straßen verbreitert wurden, verlangt eine Fahrt über den Arlbergpass vor allem eines: höchste Konzentration. Besonderes am Wochenende kann es zu Verzögerungen aufgrund der Verkehrsüberlastung kommen. Unter der Woche ist auch mit zusätzlichem Lkw-Verkehr über den Pass zu rechnen. Lkw dürfen den Pass nützen, sofern sie die Ausnahmeregelungen für das Fahrverbot erfüllen. Da Überholmöglichkeiten Mangelware sind, gilt es, Geduld zu bewahren und auf Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand zu achten.

ASFINAG-Tipps zur sicheren Fahrt während der Sperre Seit zwei Jahren hat die ASFINAG sich zusammen mit Ländern, Behörden und Einsatzkräfte auf die erste Totalsperre vorbereitet. Hier ein paar wichtige Tipps für die Fahrt während der Sperre:

  • Information: Am besten gleich vor Fahrtantritt auf www.asfinag.at/arlbergtunnel über die Ausnahmeregelungen, Fahrverbote und Ausweichrouten informieren. Lkw-Fahrer finden dort auch die genaue Auflistung der Kernzonen-Regelungen der zuständigen Behörden vor.
  • Großräumig: Die Behörden und die ASFINAG empfehlen: wenn es möglich ist, wählen Sie in der Zeit der Totalsperre eine der großräumigen Umleitungen.
  • Vorsicht: Geduld, hohe Konzentration und mehr Zeit einplanen, wenn es trotzdem über den Arlbergpass als regionale Ausweichroute gehen soll.

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Alexander Holzedl
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