• 17.04.2015, 18:25:44
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Brok/Frischenschlager - Europäische Föderalisten: Freihandelszone von EU und USA nützt beiden Seiten

Europäischer Dachverband UEF sagt auf Initiative der Europäischen Föderalistischen Bewegung Österreich „Ja zu TTIP, aber nicht ohne Wenn und Aber“

Utl.: Europäischer Dachverband UEF sagt auf Initiative der
Europäischen Föderalistischen Bewegung Österreich „Ja zu TTIP,
aber nicht ohne Wenn und Aber“ =

Wien (OTS) - Die Europäischen Föderalisten stehen einem
Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA - kurz TTIP - positiv
gegenüber. Einen entsprechenden Beschluss hat die Union Europäischer
Föderalisten (UEF) auf Initiative des österreichischen
Mitgliedsverbandes Europäische Föderalistische Bewegung Österreich
(EFB) heute in Brüssel gefasst. "Beide Seiten werden von einem
Freihandelsabkommen profitieren", betont der UEF-Präsident und
Europaabgeordnete Elmar Brok. Die Föderalisten unterstützen die
laufenden Verhandlungen. Die auf dem Tisch liegenden
Verbesserungsvorschläge - Stärkung der Transparenz, Erhalt des
europäischen Sozial- und Umweltmodells etc. - müssen aber
ausverhandelt werden.

Friedhelm Frischenschlager, Präsident der Europäischen Föderalisten
in Österreich (EFB): "Wer Marktwirtschaft und Freihandel nicht als
Chance begreift, handelt gegen die Interessen der Europäerinnen und
Europäer. Oder wollen wir zurück zu Wirtschaftsgrenzen und
Protektionismus? Billiger Anti-Amerikanismus bringt uns auch nicht
weiter." Auch in Österreich werde mit zum Teil haarsträubenden
Angstparolen gegen eine transatlantische Freihandelszone mobil
gemacht. Frischenschlager: "Die Europäischen Föderalisten verstehen
sich als eine solche Stimme. Wir wollen TTIP nicht ohne Wenn und
Aber, wir wollen eine Diskussion auf der Basis von Fakten."

Brok und Frischenschlager abschließend: "Aus Sicht der Europäischen
Föderalisten gibt es keinen Zweifel daran, dass die
europäisch-amerikanische Freihandelszone Wachstum und Beschäftigung
auf beiden Seiten des Atlantiks einen kräftigen Schub verleihen wird.
Zudem könnte eine engere Kooperation mit den USA die Europäer auch im
Hinblick auf die Ukraine-Russland-Krise stärken. Klar ist: Angesichts
der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa und der
fragilen geopolitischen Lage ist eine verstärkte Zusammenarbeit der
EU und der USA wichtiger denn je."

Die Europäischen Föderalisten setzen sich seit über 60 Jahren für ein
friedlich vereintes, demokratisches, soziales und föderales Europa
ein. (http://www.federalists.eu/de)

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