Grüne Rudolfsheim-Fünfhaus/Tesar: Der Bezirk braucht mehr Grünraum

Geibelgasse endlich zum Park machen

Wien (OTS) - Die Grünen Rudolfsheim Fünfhaus setzen sich für mehr Grünraum im Bezirk ein. So wurde eine Fläche in der Geibelgasse 19 und 21, die eigentlich als Parkanlage gewidmet ist, jahrelang als Parkplatz genutzt. "Da der Parkplatz nun aufgelöst wird, wollen wir die Chance nützen, um endlich ein weiters Stück Grünraum für den Bezirk zu schaffen. Die SPÖ hat mit ihrer Ablehnung verhindert, dass die BewohnerInnen des 15ten Bezirks zu ihrem Recht kommen", so Christian Tesar, Klubobmann der Grünen Wien 15, nach der gestrigen Abstimmung in der Bezirksvertretung.

Die Bezirksgrünen hatten in der Bezirksvertretungssitzung beantragt, die Fläche in der Geibelgasse endlich widmungsgemäß zu nutzen. Als konkretes Projekt wurde die Errichtung eines Gemeinschaftsgartens vorgeschlagen. "Unser Bezirk ist dicht verbaut, jeder Quadratmeter Grünfläche ist wichtig. Mit ihrer Ablehnung haben Rot, Blau und Schwarz die Schaffung eines neuen Grünraums in unserem Bezirk verhindert. Ein wichtiger Grünraum muss nun weiter auf seine Umsetzung warten", so Tesar weiter.

Ein wichtiges Argument für die Nutzung der Fläche als Gemeinschaftsgarten ist die Bedeutung, die Grünflächen im dicht verbauten Stadtgebiet haben. Die Pflanzen geben über den Weg der Verdunstung Feuchtigkeit an ihre Umgebung ab und tragen so zur Kühlung des oft überhitzten Stadtraums bei. Insekten finden Nahrung und Lebensraum. Die Blätter der Pflanzen dienen als Staubfilter. Alles in allem sind dies wichtige Einflüsse aufs städtische Mikroklima.

"Gemeinschaftsgärten wirken sich auch positiv aufs soziale Klima aus. Das gemeinsame Garteln bringt Menschen aus der Nachbarschaft zusammen. Neue Kontakte werden geknüpft, Wissen wird ausgetauscht. Menschen, die sich bisher fremd waren, tragen gemeinsam zur Verschönerung des Grätzels bei. Das großstädtische Nebeneinander wird Schritt für Schritt zum Miteinander. Die regierende SPÖ hat mit Unterstützung von Blau und Schwarz einmal mehr eine große Chance für den Bezirk und seine BewohnerInnen in den Sand gesetzt", so Tesar abschließend.

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