• 15.04.2015, 11:49:03
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Erste internationale Kleinwindtagung in Wien

Mehr als 200 Windbegeisterte informieren sich heute über die Kleinwindkraft

Utl.: Mehr als 200 Windbegeisterte informieren sich heute über die
Kleinwindkraft =

Wien (OTS) - Bei der ersten Kleinwindtagung mit internationaler
Besetzung in Österreich zeigt ein volles Haus großes Interesse an
einem weiteren Baustein der Energiewende. "Die Kleinwindkraft ist
erst am Beginn ihrer Entwicklung" erklärt Stefan Moidl,
Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: "Damit die
Kleinwindkraft ihren Beitrag zur Energiewende leisten kann, müssen im
Bereich der Anlagenzertifizierung weitere Schritte gesetzt, wie auch
die Genehmigungspraxis bedeutend vereinfacht werden."

Heute treffen sich in Wien in der Fachhochschule Technikum Wien mehr
als 200 Windbegeisterte und informieren sich über die Möglichkeiten
der Windenergienutzung mit Kleinwindrädern. Nicht nur im
Großwindbereich hat Österreich viel zu bieten - auch die
Kleinwindkraft birgt Potential für die Energiewende. "Kleinwindkraft
kann ihr Potential für die Eigenstromerzeugung liefern", so Stefan
Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Internationaler Fokus in Österreich

Die Fachhochschule Technikum Wien, die Stadt Wien (MA 20 -
Energieplanung) und die IG Windkraft organisierten mit Unterstützung
des BMVIT die Kleinwindtagung, um das große Interesse an dieser
Technologie zu befriedigen. Neben internationalen Vertretern der
Kleinwindbranche aus Dänemark, China, Spanien und Großbritannien
präsentieren auch heimische Institute Wissenswertes zur kleinen
Windkraft. Das breite Spektrum zeigt, dass die Kleinwindkraft
international auf große Unterstützung bauen kann.

Technologieentwicklung im Vordergrund

Die Nutzung der Kleinwindkraft steht im Vergleich mit anderen
Technologien noch in den Kinderschuhen. Daher ist die
Weiterentwicklung der Technik wichtig, um sichere und
kosteneffiziente Energieerzeugung zu garantieren. "Mit dem
Energieforschungspark Lichtenegg gibt es bereits heute ein erprobtes
Testfeld um neue Anlagen auf Herz und Nieren zu prüfen", so Florian
Zimmer von der Energiewerkstatt Verein, "das ist wichtig um
Konsumenten auch die Sicherheit zu geben, dass sie ein gutes Produkt
kaufen".

Nicht alles ist Gold was glänzt

Um die Nutzung der Kleinwindkraft in Österreich voranzutreiben, ist
aber noch Entwicklungsarbeit zu leisten. Vor allem die
unterschiedlichen Anlagentechnologien und die rechtlichen
Rahmenbedingungen müssen hier mit einbezogen werden um der kleinen
Windkraft für Haushalte ihre Chance zu geben. "Es ist höchst an der
Zeit eine einheitliche Zertifizierung in Österreich zu etablieren"
bemerkt Moidl und setzt fort: "Nur diese ermöglicht den genauen
Vergleich der unterschiedlichen Windräder."

Genehmigungsanforderungen müssen vereinfacht werden

Seit einiger Zeit häufen sich in den Bewilligungen für Kleinwindräder
überzogene Forderungen von Seiten der Genehmigungsbehörden. "Es kann
doch nicht sein, dass ein kleines Windrad, dass hinter dem Haus
steht, die gleichen Kriterien zu erfüllen hat wie die großen
Windparks", bemängelt Moidl ergänzt abschließend: "Hier bedarf es
dringend Vereinfachungen und Erleichterung für die Errichtung von
kleinen Windrädern. Nur so kann die Kleinwindkraft ihren Beitrag zur
Energiewende entfalten."

Fotos von der Veranstaltung werden im Laufe des Tages auf der Wiener
Website verfügbar sein: http://www.wien.gv.at/rk/

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