• 15.04.2015, 09:27:23
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Innovationen als Erfolgsfaktor für Unternehmen

Die Umsetzung von Innovationen birgt Herausforderungen für Unternehmen. Eine aktuelle Studie identifiziert die Hindernisse und Erfolgsfaktoren im Technologie- und Innovationsmanagement.

Utl.: Die Umsetzung von Innovationen birgt Herausforderungen für
Unternehmen. Eine aktuelle Studie identifiziert die
Hindernisse und Erfolgsfaktoren im Technologie- und
Innovationsmanagement. =

Wien (OTS) - Die Entwicklung von Ideen hin zu neuartigen Produkten,
Prozessen oder Geschäftsmodellen ist ein erfolgskritischer Prozess in
Unternehmen. Sie durchläuft kreative Phasen sollte aber dennoch in
ein straffes Prozessmanagement eingebunden sein. Durch gezieltes
Management und den Einsatz verschiedenster Methoden kann der
Innovationsprozess effektiver und effizienter gestaltet werden.

Im Rahmen des Kaminabends "Herausforderung Innovationsmanagement" am
14.April 2015 präsentierte DI Henrik Gommel, wissenschaftlicher
Mitarbeiter von Fraunhofer Austria, die Ergebnisse der aktuellen
Fraunhofer Austria-Studie zum Technologie- und Innovationsmanagement
(TIM). In der Befragung von über 60 österreichischen Unternehmen
verschiedener Branchen und Unternehmensgrößen wurden Hindernisse und
Erfolgsfaktoren im Innovationsprozess identifiziert.

Methodeneinsatz ist erfolgsentscheidend

Je mehr Methoden im TIM eingesetzt werden, desto erfolgreicher sind
Unternehmen in der Umsetzung von Innovationen. Der Methodeneinsatz
muss hierbei sinnvoll, qualitativ richtig und mithilfe kompetenter
Expertise erfolgen. Auch die regelmäßige und sorgfältige Abstimmung
des TIM mit den übergeordneten Unternehmenszielen ist
erfolgsentscheidend. Die Eingliederung des TIM in die Organisation
ist ein weiterer wichtiger Faktor im Innovationsprozess. Am besten
schneiden in der Studie Unternehmen ab, die über einen eigenen
Bereich für Innovationsmanagement verfügen.

Mangelnde Zeit als negativer Faktor im Innovationsprozess

Die Fraunhofer Austria-Studie zeigt, dass Innovationen vor allem am
Zeitmangel in Unternehmen scheitern. Der effiziente Umgang mit der
Ressource Zeit kann unter anderem durch einen gezielten, effektiven
Einsatz an Methoden unterstützt werden. Weitere Hürden im TIM sind
die unsichere Nachfrage nach innovativen Produkten oder
Dienstleistungen, eine unzureichende Vermarktung neuer Ideen sowie
mangelndes Wissen über den Markt. Fehlendes Budget hingegen wird nur
selten als Grund für das Scheitern von Innovationen angegeben.

Branchenübergreifende Innovationen für mehr Umsatz

Prof. Dr. Thomas Abele von der FOM Hochschule für Ökonomie &
Management in Stuttgart zeigte in seinem Vortrag
"Neugeschäftsgenerierung mittels Cross-Industry-Innovation" die
Bedeutung der branchenübergreifenden Innovation zur Umsatzsteigerung
auf.

Um die softwareseitige Umsetzung eines modernen TIM in Unternehmen
ging es im Vortrag "Nachhaltig und wirksam innovieren - Kollaborativ
und softwareseitig vom Umfeldscanning zur Roadmap" von Prof. Dr.
Michael Durst von der ITONICS GmbH. Anhand von Fallbeispielen wurden
verschiedene Möglichkeiten der unternehmensweiten Sammlung,
Verdichtung, Auswertung und Darstellung relevanter Informationen
entlang des Innovationsprozesses aufgezeigt.

Kurzinformation zur Fraunhofer Austria Research GmbH:

Die Fraunhofer Austria Research GmbH wurde Ende 2008 als erste
europäische Tochtergesellschaft der Fraunhofer-Gesellschaft
gegründet. In den beiden Geschäftsbereichen "Produktions- und
Logistikmanagement" in Wien und "Visual Computing" in Graz arbeiten
ca. 45 Forscherinnen und Forscher an anwendungsorientierten Lösungen
zum Nutzen der Wirtschaft und zum Vorteil der Gesellschaft. Forschen
für die Praxis ist die zentrale Aufgabe der Fraunhofer-Einrichtungen.

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