- 14.04.2015, 17:24:37
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Familienbund: Eltern wichtigste Bildungspartner der Kinder
Elementarbildungskonzept der IV gute Diskussionsgrundlage
Utl.: Elementarbildungskonzept der IV gute Diskussionsgrundlage =
Wien/St.Pölten (OTS) - "Die Reformbedarf der Bildungssituation in
Österreich ist eine Tatsache. Wir begrüßen es, dass sich auch
Organisationen wie die Industriellenvereinigung (IV) darüber Gedanken
machen", erklärt Familienbund-Präsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier,
anlässlich des am 14.4. vorgestellten vierten Bausteins von "beste
Bildung" der IV.
"Eine noch bessere Ausbildung in der Elementarpädagogik ist
genauso wünschenswert wie den Männeranteil in der Ausübung dieses
Berufes massiv zu erhöhen. Die hohe Qualität des Angebotes möglichst
flächendeckend in ganz Österreich anzubieten, gehört ebenso dazu.
Doch ein Punkt wird in diesem Diskurs zu wenig hervorgehoben: damit
Kinder überhaupt die Möglichkeit haben, Bildung bestmöglich
anzunehmen, ist ein zuverlässiges, stabiles soziales Umfeld von
Nöten. Kinder brauchen konstante Bezugspersonen, die sie von Geburt
an bis hin zum Eintritt in die Berufswelt begleiten. Klar auf den
Punkt gebracht: Kinder brauchen ihre Eltern. Das Elternhaus, die
Familie ist die erste Bildungseinrichtung. Nur sozial gut verwurzelte
Kinder sind schlussendlich später in ihrer Bildungslaufbahn
erfolgreich", so Baier, der auch auf die umfassenden Studien von Dr.
Stefan Hopmann (Universität Wien) in Bezug auf Bildungserfolg und die
Einbindung des Elternhauses verweist.
"Daher wünsche ich mir in all diesen Diskussionen auch Lösungen
für eine bessere Vereinbarkeit von Elternaufgaben und
Berufstätigkeit. Und hier wäre die Industriellenvereinigung die
ideale Organisation sich mit uns gemeinsam Lösungen zu erarbeiten",
meint der Familienbund-Präsident. "Wie Familienministerin Dr. Sophie
Karmasin richtig anmerkt: ‚Die Förderung und Stärkung der
Bildungspartnerschaft zwischen Einrichtungen und Familien ist ein
wichtiger Punkt. Die Einbindung der Eltern ist essentiell, in
Schweden oder den Niederlanden beispielsweise sind Eltern in
intensivem Kontakt mit dem Lehrpersonal und bringen sich auch selber
tatkräftig ein’. Das können wir vom Familienbund aus nur
unterstreichen und alle Wirtschaftstreibenden und -organisationen
einladen, sich darüber Gedanken zu machen, wie diese essentielle
Aufgabe zum Wohle der Kinder und im Sinne einer erfolgreichen
Bildungspolitik gelöst werden kann," schließt Baier.
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