„Orientierung“: Vorarlberger Gemeinde hilft syrischen Flüchtlingen

Außerdem am 12. April: Caritas-Präsident Michael Landau im Gespräch

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im in HD produzierten ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 12. April 2015, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"Wir sind Asyl" - Vorarlberger Gemeinde hilft syrischen Flüchtlingen

"Wir sind Asyl" heißt eine Plakataktion in der Bregenzerwälder Gemeinde Alberschwende, die auch über die Grenzen Vorarlbergs hinaus für Aufsehen sorgt. An zahlreichen Plätzen des 3.000-Einwohner-Ortes sind Plakate und Banner angebracht, die die Solidarität der Bürgerinnen und Bürger mit acht syrischen Flüchtlingen zum Ausdruck bringen sollen. Seit Ende Jänner befinden sich die jungen Syrer in Alberschwende. Fünf von ihnen könnten schon bald aufgrund des "Dublin-Abkommens" nach Ungarn abgeschoben werden. Das möchten viele Alberschwender - darunter auch der katholische Pfarrer und zahlreiche Pfarrmitglieder - verhindern, die sich schützend vor die Bürgerkriegsflüchtlinge gestellt haben. Ein Bericht von Stefan Krobath.

"Faire Zukunft für alle Menschen" - Caritas-Präsident Landau im Gespräch

Als Sprachrohr jener, die nicht gehört werden, hat sich Michael Landau in den vergangenen Jahren in der Öffentlichkeit positioniert. Seit zwei Jahrzehnten ist er Direktor der Caritas Wien, seit November 2013 auch Präsident der Caritas Österreich. Der Kampf gegen Armut und Not - im In- wie auch im Ausland - sowie der Einsatz für sozial benachteiligte Mitmenschen treiben Landau seit vielen Jahren an. Im "Orientierung"-Interview spricht Michael Landau über seine Aufgaben als Präsident der Caritas Österreich und nimmt zu aktuellen Themen Stellung. Dass die Wiener Obdachloseneinrichtung "Gruft" im Vorjahr 110.000 warme Mahlzeiten - so viele wie noch nie - ausgegeben hat, sei ein Indiz dafür, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergehe. In der Flüchtlingspolitik brauche es "ein Gesamtkonzept, das verhindert, dass wir von einem Krisengipfel zum anderen taumeln", so Landau, der an Bund und Länder appelliert, aufzuhören, "auf dem Rücken von wehrlosen Menschen Pingpong zu spielen". Gestaltung: Christoph Riedl-Daser.

Sri Lanka: Radikale Buddhisten schüren Hass gegen muslimische Minderheit

Bereits im vergangenen Jahr hat die "Orientierung" über radikale buddhistische Mönche in Myanmar berichtet, die seit längerer Zeit gegen die muslimische Minderheit des Landes hetzen. Die Folgen:
gewaltsame Übergriffe, Tote und Verletzte. Auch in Sri Lanka haben sich in den vergangenen zwei Jahren die Nachrichten über Konflikte zwischen der buddhistischen Mehrheit und den - muslimischen, hinduistischen und christlichen - Minderheiten im Land gehäuft. Während es in Myanmar vor allem der umstrittene Mönch U Wirathu ist, der immer wieder für Negativschlagzeilen in der internationalen Presse sorgt, ist es in Sri Lanka eine mächtige buddhistische Organisation, die immer wieder Stimmung gegen Muslime macht: Sie kämpft gegen Ehen zwischen Singhalesen und Muslimen und möchte muslimische Halal-Schlachtungen verbieten lassen. Die Bodu Bala Sena, so der Name der Organisation, sieht sich als Bewahrerin eines "reinen" singhalesischen Buddhismus und schürt "Islamisierungsängste". Ein Bericht von Alexander W. Rauscher.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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