• 10.04.2015, 11:53:31
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FP-Jung: Frauenberger verschleudert Fördergeld für höchst zweifelhaften Verein

Unklare Trennung zwischen Verein und GesmbH bedarf rechtlicher Prüfung

Utl.: Unklare Trennung zwischen Verein und GesmbH bedarf rechtlicher
Prüfung =

Wien (OTS) - ZARA kümmert sich nach eigenem Verständnis um die
Dokumentation rassistischer Vorfälle gegenüber Zuwanderern aller Art.
Dafür bekommt dieser Verein allein von der Stadt Wien wieder rund
52.000 Euro. Dazu kommen noch andere Geldgeber, vorwiegend aus dem
öffentlichen Bereich, wie Ministerien.

An der Glaubwürdigkeit des aktuellen Berichts haben aber offenbar
sogar die Verfasser Zweifel und relativieren deshalb - vermutlich um
Rechtsfolgen zu vermeiden - gleich eingangs: "Dennoch können die
BeraterInnen nicht garantieren, dass alle Informationen, die ihnen -
von verschiedenen Seiten - zugetragen werden, der ‚Wahrheit‘
entsprechen. Die Interessen jener Person, die sich an die
Beratungsstelle wendet, stehen an erster Stelle: Ihren Darstellungen
wird Vertrauen und Verständnis entgegengebracht und ihre Aussagen
werden ernst genommen."

Für den Integrationssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Wolfgang Jung
bedeutet dies: "Es werden Anschuldigungen publiziert, die vorher
keiner seriösen Überprüfung unterzogen wurden."

Jung kritisiert diese rechtlich und wissenschaftlich wenig seriöse
Sammlung von Anschuldigungen, die allerdings ganz lukrativ sein
dürfte. "Weil man bei den öffentlichen Förderungen offenbar so
erfolgreich war, kam es zu einer Ausweitung des Geschäftsfeldes.
Zusätzlich wurde deshalb im Vorjahr eine ‚gemeinnützige GmbH‘ - an
sich schon ein seltsames Kostrukt - gegründet", und weiter: "Wie sich
die gemeinnützige GmbH finanziert, habe ich noch nicht
herausgefunden, interessant ist aber, dass sowohl Adressen als auch
Telefon- und Faxnummern von beiden ident sind."

Ein gemeinnütziger Verein und eine GmbH ineinander verschmolzen? Wer
hebt denn da bei Kontaktaufnahme am Telefon ab? Eine bezahlte Kraft
der GmbH oder eine ehrenamtliche Mitarbeiterin? "Diese, sehr
undurchsichtige Konstruktion, wird noch zu überprüfen sein! Zumal der
Wert der Arbeit dieser selbsternannten Gesinnungspolizisten mehr als
zweifelhaft ist", schließt der FP-Gemeinderat und stellt ausdrücklich
fest, dass auch bei einer Nachfrage in der heutigen Ausschusssitzung
keine aussagekräftige Antwort zur Kostentrennung gegeben wurde. Er
verspricht diese und viele andere obskure Förderungen der Stadträtin
auch weiterhin aufmerksam zu verfolgen. (Schluss) hn

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