• 10.04.2015, 11:29:30
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Heinisch-Hosek/Kern/Steiger/Zuna-Kratky: Frauen und Mädchen für Technik begeistern

Online-Plattform „meine Technik“ (www.meine-technik.at) neue zentrale Anlaufstelle für MINT-Angebote

Utl.: Online-Plattform „meine Technik“ (www.meine-technik.at) neue
zentrale Anlaufstelle für MINT-Angebote =

Wien (OTS) - Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
präsentierte heute gemeinsam mit Christian Kern,
Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, Anna Steiger, Vizerektorin
für Personal und Gender der TU Wien und der Direktorin des
Technischen Museums, Gabriele Zuna-Kratky, die neue Online-Plattform
"meine Technik". In Österreich bestehen bereits ausgezeichnete
Maßnahmen, Projekte und Fördermöglichkeiten für Frauen und Mädchen,
die speziell auf die Überwindung von Barrieren beim Zugang zu
naturwissenschaftlich-technischen Ausbildungen und Berufen abzielen.
Mit der Plattform "meine Technik" gibt es nun ein zentrales
Online-Medium, das diese Angebote für Schülerinnen, Studentinnen,
PädagogInnen, Eltern und Unternehmen ansprechend und übersichtlich
aufbereitet.

"Die eigenen Interessen und Fähigkeiten sind der zentrale Schlüssel
zur individuell richtigen Bildungs- und Berufsentscheidung. Die gilt
es abseits von Rollenbildern und Klischees zu entdecken und zu
fördern", so Heinisch-Hosek, die mit der neuen Plattform Frauen und
Mädchen dabei unterstützen möchte, den Weg in eine technische
Ausbildung zu finden. "Technische Errungenschaften prägen Gegenwart
und Zukunft unserer Gesellschaft. Die Zugänglichkeit von technischen
Ausbildungswegen ist auch eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit
und der Mitgestaltungsmöglichkeiten von Frauen", so die Ministerin,
die allen PartnerInnen, die auf der Plattform bereits mit Projekten
vertreten sind, für ihren wichtigen Beitrag zur Frauen- und
Mädchenförderung dankte.

Nicht nur die Mädchen selbst können von einer technischen Ausbildung
profitieren, auch die Wirtschaft braucht mehr Frauen in technischen
Berufen: "Die Zukunft der ÖBB liegt in bestqualifizierten
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Deshalb können wir nicht auf 50
Prozent des Potentials verzichten. Gerade öffentlichen Unternehmen
nehmen eine Vorbildwirkung für die gesamte Wirtschaft ein. Wir wollen
die Weichen in diese Richtung stellen und haben uns klare Ziele
gesetzt: mehr Frauen im Management, mehr Frauen im ganzen
Unternehmen", so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB, die
auch mit zwei Projekten auf der Plattform vertreten sind.

Die TU Wien setzt für Frauen und Mädchen jeder Altersgruppe und auf
jeder Karrierestufe maßgeschneiderte Initiativen. Besonders bedeutend
für die Umsetzung von Ideen ist deren Verankerung durch strukturelle
Maßnahmen wie etwa die Erarbeitung des Frauenförderplans oder des
Frauenberichtes. Der TU-Betriebskindergarten mit Technikschwerpunkt,
der Töchtertag, das Angebot von Ferialpraktika für Mädchen oder das
Online Mentoring "TU was" ergänzen den Aktivitätenpool der TU.
"Besonders die Stärkung von Wirtschaftskooperationen im
Mentoringprogramm zeigt, wie wichtig der Schulterschluss von
Bildungsanstalten, Universitäten und Unternehmen ist. Die
Bewusstseinsbildung ist für mich in dieser Diskussion das
Wichtigste", unterstreicht Anna Steiger, Vizerektorin für Personal
und Gender.

Auch das Technische Museum Wien leistet einen wichtigen Beitrag, um
Mädchen und Frauen für Technik zu begeistern: "Das Technische Museum
Wien galt lange als eine Männerdomäne. Seit der Wiedereröffnung des
Museums im Jahr 1999 und der damit neuen innovativen Ausstellungs-
und Vermittlungsstrategie haben nun vermehrt Frauen das Museum
"erobert" und wir bemühen uns, ihnen den Zugang zu Technik und
Naturwissenschaften zu erleichtern. Mittlerweile weist unsere
Besucherstruktur 48 % Frauen auf. Wir versuchen im Museum nicht nur
die Leistungen von Frauen sichtbar und erlebbar zu machen, sondern
auch Mädchen und Frauen an die Technik heranzuführen, die oft als
kompliziert, schwer verständlich und "männlich" erlebt wird. Es wird
Bewusstsein geschaffen, dass wir täglich von Technik umgeben sind und
ein persönlicher Bezug der Frauen zu Technik und Technikgeschichte
hergestellt", so Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin des Technischen
Museums Wien.

Mit rund 250 Projekten startet die Online-Plattform. Schulen,
Unternehmen, Vereine und Beratungsstellen können sich auf der unter
www.meine-technik.at nicht nur über Best Practice Beispiele
informieren und Inspirationen sammeln, sondern auch mit eigenen
Projekten und Initiativen zur Förderung von Frauen und Mädchen zum
vielfältigen Angebot beitragen.

Fotos zur Pressekonferenz: http://bdb.bmbf.gv.at/

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