FPÖ-Kitzmüller: Liebäugeln Karmasin und das WIFO mit der DDR?

Wien (OTS) - Das Wirtschaftsforschungsinstitut und Familienministerin Sophie Karmasin scheinen einen familienpolitischen Coup gelandet zu haben. "Lautet die Marschrichtung jetzt Kinderkrippe statt Kindergeld? Das Ansinnen der schleichenden Umstellung auf Sachleistungen ist ein antidemokratischer Vorstoß", kritisiert FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller Sophie Karmasin und Margit Schratzenstaller.

Ablehnend steht Kitzmüller der aktuellen WIFO-Studie zu familienpolitischen Instrumenten gegenüber. "Hier wurde nicht wissenschaftlich gearbeitet, sondern Vorschub für ein Gesellschaftsmodell geleistet, das an die DDR erinnert. Familien sollen von Sachleistungen abhängig gemacht werden, anstatt freie Entscheidungen treffen zu können", kritisiert Kitzmüller. "Margit Schratzenstaller ist unbestritten eine Steuerexpertin, aber nicht berufen, unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit Attacken gegen unsere Familien zu reiten", setzt Kitzmüller nach. Es sei nicht einzusehen, dass Mütter gegenüber Kinderbetreuern benachteiligt werden. "Kindergartenpädagogen leisten großartige Arbeit. Aber warum sollen Mütter geradezu bestraft werden, wenn sie sich selbst um ihre Kinder kümmern möchten? Das ist schlicht widersinnig und lässt problematische gesellschaftspolitische Zielsetzungen vermuten", fordert Kitzmüller eine vernunftorientierte Familienpolitik.

Die Volkspartei müsse sich endlich von Sophie Karmasin distanzieren. "Die Ideenwelt Karmasins steht jedem traditionellen Familienbild entgegen. Die Bezeichnung 'Familienministerin' erscheint in diesem Zusammenhang geradezu zynisch. Diese Bevormundung erinnert an die DDR", so Kitzmüller.

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