• 10.04.2015, 10:00:02
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FPÖ-Kitzmüller: Liebäugeln Karmasin und das WIFO mit der DDR?

Wien (OTS) - Das Wirtschaftsforschungsinstitut und Familienministerin
Sophie Karmasin scheinen einen familienpolitischen Coup gelandet zu
haben. "Lautet die Marschrichtung jetzt Kinderkrippe statt
Kindergeld? Das Ansinnen der schleichenden Umstellung auf
Sachleistungen ist ein antidemokratischer Vorstoß", kritisiert
FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller Sophie Karmasin und
Margit Schratzenstaller.

Ablehnend steht Kitzmüller der aktuellen WIFO-Studie zu
familienpolitischen Instrumenten gegenüber. "Hier wurde nicht
wissenschaftlich gearbeitet, sondern Vorschub für ein
Gesellschaftsmodell geleistet, das an die DDR erinnert. Familien
sollen von Sachleistungen abhängig gemacht werden, anstatt freie
Entscheidungen treffen zu können", kritisiert Kitzmüller. "Margit
Schratzenstaller ist unbestritten eine Steuerexpertin, aber nicht
berufen, unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit Attacken gegen
unsere Familien zu reiten", setzt Kitzmüller nach. Es sei nicht
einzusehen, dass Mütter gegenüber Kinderbetreuern benachteiligt
werden. "Kindergartenpädagogen leisten großartige Arbeit. Aber warum
sollen Mütter geradezu bestraft werden, wenn sie sich selbst um ihre
Kinder kümmern möchten? Das ist schlicht widersinnig und lässt
problematische gesellschaftspolitische Zielsetzungen vermuten",
fordert Kitzmüller eine vernunftorientierte Familienpolitik.

Die Volkspartei müsse sich endlich von Sophie Karmasin distanzieren.
"Die Ideenwelt Karmasins steht jedem traditionellen Familienbild
entgegen. Die Bezeichnung 'Familienministerin' erscheint in diesem
Zusammenhang geradezu zynisch. Diese Bevormundung erinnert an die
DDR", so Kitzmüller.

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