- 03.04.2015, 11:27:32
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„Orientierung“: Polnischer Klerus gegen Papst Franziskus
Außerdem am 5. April: Erinnerungen an den „Steffl“-Brand vor 70 Jahren
Utl.: Außerdem am 5. April: Erinnerungen an den „Steffl“-Brand vor
70 Jahren =
Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im in HD produzierten
ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 5. April 2015, um
12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Ablehnung und Widerstand: Polnischer Klerus gegen Papst Franziskus
Die Erinnerungen an "ihren" Papst sind auch zehn Jahre nach dem Tod
von Johannes Paul II. - gestorben am 2. April 2005 - unter Millionen
Polen noch sehr wach. Und nach wie vor genießt Karol Wojtyla posthum
hohes Ansehen in weiten Teilen der polnischen Bevölkerung. Mit Papst
Franziskus hingegen scheinen viele so ihre Schwierigkeiten zu haben:
Vor allem in den Reihen des polnischen Klerus trifft der
"Reformdrang" des Papstes aus Argentinien auf mehr oder weniger offen
geäußerte Ablehnung, teils auch auf Widerstand. "Rückwärtsgewandte"
Bischöfe und Priester in Polen würden mit dem päpstlichen "Ruf nach
Armut" wenig Freude haben, bemerken Kritiker des Klerus - aber auch
das recht unkomplizierte öffentliche Auftreten und die Offenheit des
neuen Pontifex in Fragen des zwischenmenschlichen Miteinanders geben
den konservativen Kirchenmännern Anlass zu Sorge. Der Tenor in diesen
Kreisen: "Wir werden diese Zeit durchtauchen müssen." Ein Bericht von
Martin Motylewicz.
Diener zweier Päpste: Erzbischof Georg Gänswein im Gespräch
Vor rund zwei Jahren trat Papst Benedikt XVI. zurück und setzte damit
einen historisch einzigartigen Schritt in der jüngeren Geschichte der
römisch-katholischen Kirche. Stets an seiner Seite: Georg Gänswein,
sein engster Vertrauter. Heute arbeitet der ob seiner äußeren
Erscheinung gelegentlich als "George Clooney des Vatikan" bezeichnete
58-jährige Kurienerzbischof aus Deutschland weiterhin als
Privatsekretär für den emeritierten Pontifex, ist aber auch Papst
Franziskus zu Diensten. ORF-Rom-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder
hat der Präfekt des päpstlichen Hauses kurz vor Ostern eines seiner
seltenen Interviews - und damit auch ein Stück weit Einblick in die
Welt des Vatikans - gegeben. Das ganze Interview zeigt ORF III an
Ostersonntag um 18.25 Uhr.
"Der Tod hat nicht das letzte Wort" - Auferstehung versus
Wiedergeburt
Zu Ostern feiern Christinnen und Christen auf der ganzen Welt die
Auferstehung Jesu, die mit der Hoffnung auf die eigene Auferstehung
verbunden ist. Aber der christliche Gedanke von der Überwindung des
Todes ist nicht die einzige Lehre, die eine Hoffnung über das
Lebensende hinaus beschreibt. Nicht nur im Fernen Osten, auch in
Europa steht die Auferstehung in Konkurrenz zu Vorstellungen von
Reinkarnation und Seelenwanderung, die - wie Umfragen zeigen -
durchaus auch für gläubige Christen attraktiv sein können. Wodurch
unterscheiden sich Wiedergeburt und Auferstehung? Die evangelische
Pfarrerin Ulrike Frank-Schlamberger und der katholische Theologe
Jan-Heiner Tück geben Antwort. Ein Bericht von Sandra Szabo,
Mitarbeit: Christian Rathner.
Dom in Schutt und Asche: Erinnerungen an den "Steffl"-Brand vor 70
Jahren
Am 12. April 1945, vor 70 Jahren, wurde der Stephansdom durch einen
Brand zerstört. Ein ganzes Land musste - nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs - neu aufgebaut werden. Markantes Symbol für den
Wiederaufbau wurde der Stephansdom. Schon 1952 wurde er
wiedereröffnet. Drei Jahre später war Österreich frei. Heute ist der
Dom - genauer gesagt: die Domkirche St. Stephan zu Wien -das
Wahrzeichen Wiens, ein "typisches Stück Österreich" - von Millionen
Menschen besucht, die im "Steffl" kulturelle und spirituelle Erbauung
suchen. ORF zeigt dazu am Ostermontag, dem 6. April, um 20.15 Uhr
Robert Neumüllers Dokunmentation "Der Wiener Stephansdom - Die
Wiedergeburt eines Wahrzeichens". Ein Bericht von Livia Gruber.
Tage voller Schrecken: Jesidische "IS-Sklavinnen" berichten
Am 17. August 2014 erstürmten Dschihadisten des "Islamischen
Staates", kurz IS, das nordirakische Dorf Kojo. Mit äußerster
Brutalität gingen sie dabei gegen die jesidische Bevölkerung vor -
gegen Angehörige einer traditionsreichen Religionsgemeinschaft, die
in den Augen der IS-Terrormiliz Häretiker und Ungläubige
("Teufelsanbeter") sind. Hunderte Jesidinnen und Jesiden wurden
gefangengenommen und gezwungen, zum Islam zu konvertieren. Der
Großteil der jesidischen Männer wurde ermordet. Mädchen und Frauen
wurden von den IS-Terroristen nach Syrien verschleppt und an
Kampfgefährten verkauft. Einige dieser Frauen konnten entkommen. Sie
befinden sich nun in einem Flüchtlingslager im Nordirak. Dort haben
sie dem TV-Journalisten Mehran Bozorgnia von ihrem Schicksal als
Haushalts- und Sexsklavinnen erzählt. Ein Bericht von Mehran
Bozorgnia, Bearbeitung: Rosemarie Pagani-Trautner.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
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sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090
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