AK: Bußgelder für Preisabsprachen müssen Konsumentenschutz zugute kommen

Nach Kartellstrafe gegen Vöslauer: KonsumentInnen über Details informieren, Bußgelder für Preisabsprachen zweckwidmen

Wien (OTS) - Vöslauer zahlt 653.000 Euro Bußgeld für Preisabsprachen, wie die Bundeswettbewerbsbehörde informiert hat. Auch wenn es bei der Strafe nicht um Millionenbeträge geht, muss der Sachverhalt transparent gemacht werden, fordert die Arbeiterkammer: Mit wem wurden die Absprachen getroffen, wie viel wurde zu viel bezahlt? Das Regierungsprogramm muss endlich umgesetzt werden: Ein Teil der verhängten Geldbußen nach Kartellverfahren muss dem Konsumentenschutz zugute kommen.

"Es ist nur gerecht, dass die Geldbußen in den Konsumentenschutz investiert werden. Schließlich sind es die Konsumentinnen und Konsumenten, die durch die Preisabsprachen draufgezahlt haben", sagt Silvia Angelo, Leiterin der AK Wien Abteilung Wirtschaftspolitik. Die AK-Forderungen nach mehr Transparenz im Kartellverfahren und Zweckwidmung der Geldbußen decken sich auch mit dem Programm der Bundesregierung. Diese Punkte müssen endlich umgesetzt werden.

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