• 01.04.2015, 09:30:09
  • /
  • OTS0033 OTW0033

Banken in Österreich – Zwischen Aufsichtsbashing und Shadow-Banking

Der österreichische Bankenkongress KURS feierte ein sensationelles 10-jähriges Jubiläum.

Dr. Alexis Eisenhofer (financial.com AG), Mag. Helmut Ettl,
(Finanzmarktaufsicht), Roel Huisman (ING-DiBa Direktbank Austria),
Dr. Georg Kraft-Kinz (RLB NÖ-Wien) diskutierten gemeinsam mit dem
Moderator Martin Szelgrad (Report Verlag GmbH & Co KG) über die
Rolle der Banken beim Banking der Zukunft.
Wien (OTS) - 

Beim IIR Bankenkongress „KURS 2015“ diskutierten rund 200 Teilnehmer mit den Experten Dr. Alexis Eisenhofer, Director, financial.com AG, Mag. Helmut Ettl, Vorstand, Finanzmarktaufsicht (FMA), Roel Huisman, CEO, ING-DiBa Direktbank Austria und Dr. Georg Kraft-Kinz, Generaldirektor-Stellvertreter, RLB NÖ-Wien, wie sich Österreichs Banken neu aufstellen müssen. Auch „Banking 2030“ und der stetige Wandel – von Technik bis Regulatorik – waren heiße Themen.

Kundenzufriedenheit vs. Facebook, Paypal und Co

Facebook, Paypal und Co. greifen an. Insbesondere wegen der starken Regulierung der Finanzmärkte nimmt Shadow Banking in Europa zu, meinte Mag. Helmut Ettl. Mit seinen vielen Playern im Retailmarkt sieht er Österreich zwar als teilweise „over-banked“, dafür punktet Österreich aber mit einer hohen Zufriedenheit der Bankkunden. Reicht dies aus, um den Angriff abzuwehren? 

Banken sind fast so austauschbar wie Benzin- und Milchmarken

Wieviel ist die Bank als Marke also noch wert? Eisenhofer, der Fintech-Experte, zitiert eine Studie, wonach Finanzdienstleistungen bei der Austauschbarkeit an 3. Stelle nach Benzin und Milch rangieren.
Kein Problem für den Raiffeisensektor, denn „unser Differenzierungsmerkmal ist der Mensch“, so Kraft-Kinz. Zwar versteht er die Begeisterung für die Newcomer im Finanzmarkt, gibt aber auch zu bedenken, dass nach wie vor eine große Kundengruppe ihre Finanzgeschäfte nicht (nur) digital abwickeln möchte.    

Einfache Produkte trotz Regulationswut

Huisman meint, dass der Trend in Richtung Einfachheit gehen muss. „Wir dürfen nicht wegen der Regularien komplizierte Produkte machen.“ Während früher von einer „Vertriebswut“ die Rede war, spricht man heute von einer gewissen „Regulationswut“ – Hier wünscht sich Kraft-Kinz eine gesunde Mischung.

Infos unter: www.iir.at/kurs2015-rb

Rückblick und Fotos

Rückfragen & Kontakt

IIR GmbH
Mag. (FH) Karin Grünauer
Senior Marketing- und PR-Manager
0043 1 891 59 311
[email protected]
www.iir.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IIR

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel