• 30.03.2015, 12:26:55
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BZÖ leitet komplette Erneuerung der Bündnisspitze ein

Bisheriger Bündnisobmann legt am Abend sämtliche Funktionen zurück und ermöglicht personelle Erneuerung

Utl.: Bisheriger Bündnisobmann legt am Abend sämtliche Funktionen
zurück und ermöglicht personelle Erneuerung =

Wien (OTS) - "Im Herbst des vorigen Jahres haben wir das neue
Bündnisprogramm gemeinsam erarbeitet und auf einem Konvent in
Pörtschach beschlossen. Gleichzeitig haben wir geplant, nach dem
Programmbeschluss auch eine personelle Erneuerung des Bündnisses
einzuleiten. Im zehnten Jahr unserer Bewegung verdient es unser
Bündnis wieder so aufgestellt zu sein, dass es in absehbarer Zeit
erfolgreich werden kann", so BZÖ-Chef Gerald Grosz am Montag

"Ich habe daher die letzten Monate intensiv nachgedacht und in einem
hohen Maß an Selbstreflexion festgestellt, dass ich das Amt des
Bündnisobmannes des BZÖ in dieser herausfordernden Zeit nicht so
erfüllen kann, dass ein spürbarer Erfolg gewährleistet ist. Mein
berufliches Engagement lässt es nicht zu, dass ich vollen Einsatz
zeigen kann und ich halte es daher regelrecht für unmoralisch, ein
Amt weiterhin zu besetzen, zu dessen hundertprozentiger
Aufgabenerfüllen man nicht mehr in der Lage ist. Ich werde daher
heute Abend im Rahmen des Parteivorstandes meine Funktion als
Bundesbündnisobmann des BZÖ und die des steirischen Bündnisobmannes
zurücklegen. Gleichzeitig werde ich einen Vorschlag für eine
personelle Erneuerung einbringen", so Grosz.

"Gleichzeitig danke ich allen Mitglieder und Funktionären des
Bündnisses für die großartige Unterstützung in den letzten Jahren
aber auch für die Geduld mit mir. Ich habe nach bestem Wissen und
Gewissen versucht, im Sinne unseres Gründungsgedankens zu handeln.
Einiges ist gelungen, manches gehörig schief gegangen. Ich bitte auch
um Verzeihung für manche Fehlentscheidungen. Ich wünsche dem BZÖ von
Herzen einen Aufbruch, den ein neues und idealistisches Team an der
Spitze des BZÖ gewährleisten soll. Das sind wir den Bürgerinnen und
Bürgern unseres Landes schuldig, die in der derzeitigen
Parteienlandschaft keinerlei Angebot finden", so Grosz abschließend.

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