Wilders bei Strache in Wien: "Ein trauriger Tag für die Hofburg und für die Republik"

SP-Niedermühlbichler: "Niemand kann jetzt noch sagen, er wisse nicht, wofür die Strache-FPÖ steht"

Wien (OTS/SPW) - "Nach dem gestrigen Auftritt des holländischen Hasspredigers in der Wiener Hofburg kann niemand mehr sagen, er wisse nicht, wofür die Strache-FPÖ steht, nämlich für Hetze gegen Menschen, islamophobe Stimmungsmache und letztlich für die Spaltung der Gesellschaft." So konstatierte Georg Niedermühlbichler, der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, den gespenstischen Auftritt von Gert Wilders mit Heinz-Christian Strache in der Wiener Hofburg.

"Alleine das Transparent, vor dem die Veranstaltung abgehalten wurde, - ein von Minaretten und einer schleiertragenden Frau durchbohrtes Österreich - wäre eigentlich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, wenn es nicht an schlimmste Produkte der NS-Propaganda erinnern würde."

"Wir müssen das Miteinander und das friedliche Zusammenleben befördern," so Niedermühlbichler weiter, "was Strache hier aber gemeinsam mit europäischen Rechtsextremisten und bei Bedarf auch mit russischen Anti-Demokraten als Ziel verfolgt, ist nur verantwortungslose Hetze gegen Angehörige einer Religionsgemeinschaft. Das werden wir in dieser Stadt nicht zulassen!"

Niedermühlbichler appellierte erneut an die Verantwortung der Hofburg-Betreibergesellschaft: "Islamfeindlichkeit und Menschenhetze haben in Österreich keinen Platz, aber schon gar nicht im symbolischen Herzen der Republik, in der Wiener Hofburg. Die Veranstaltung gestern war ein weiterer Tiefpunkt in der Geschichte dieses Hauses. Weitere dürfen nicht folgen."

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