- 27.03.2015, 12:11:42
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FP-Frigo: Das "Drüberfahren" über die gesamte Ärzteschaft muss ein Ende haben
Neuerliche Verhandlungen zu Ärztearbeitszeitmodell gefordert
Utl.: Neuerliche Verhandlungen zu Ärztearbeitszeitmodell gefordert =
Wien (OTS/fpd ) - Um in den Fragen der Besoldung, Arbeitszeitregelung
und des Dienststellenabbaus für Ärztinnen und Ärzte einen Konsens zu
erzielen, der durch eine neuerliche Urabstimmung bestätigt wird,
bedarf es weiterer Verhandlungen mit der Ärztekammer und den
Arbeitnehmervertreter seitens der zuständigen SPÖ-Stadträtinnen
Frauenberger und Wehsely. Ein "Zurück an den Start" zum Wohle der
Patienten ist daher unabdingbar, meint der Wiener
FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo.
Während es in anderen Bundesländern Einigungen und auch mehr Personal
gibt, streift die KAV-Führung in Wien mit externen Beratern durch die
Spitäler Wiens und sucht Möglichkeiten, Dienstzeiten und Personal zu
reduzieren. Die Beraterteams agieren mit falschen Zahlen über
Personalstand oder Kapazitätsberechnungen, kritisiert Frigo.
Demzufolge lehnten von 3.685 wahlberechtigten KAV-Ärzten bei der
Urabstimmung satte 87,4 Prozent das neue Arbeitszeitmodell ab. Nur
333 Spitalsärzte waren für die neue Vereinbarung. Die FPÖ ist gegen
die derzeitigen Pläne, die ein reines "Drüberfahren" über die gesamte
Ärzteschaft darstellen. Die Leidtragenden dabei sind die Patienten!
"Bei einer derartigen Vorgehensweise schauen wir sicher nicht zu.
Sofortige Neuverhandlungen unter zwingender Einbeziehung der
betroffenen Ärzte sowie der Ärztekammer müssen her!", zeigt sich
Frigo kampfbereit. (Schluss)paw
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