- 26.03.2015, 13:09:27
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FORMAT: Beamtenversicherung verlor 15 Millionen Euro mit ÖVAG-Wertpapieren
Anschluss an das ÖVAG-Strafverfahren wegen Verdacht der Bilanzfälschung
Utl.: Anschluss an das ÖVAG-Strafverfahren wegen Verdacht der
Bilanzfälschung =
Wien (OTS) - Die Österreichische Beamtenversicherung (ÖBV) hat sich
dem Strafverfahren gegen die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG)
vor kurzem angeschlossen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT
in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.
Die Assekuranz, die vor allem Beschäftigte des öffentlichen Dienstes
(Eisenbahner, Lehrer, Polizisten, etc.) zu ihren Kunden zählt,
investierte im Jahr 2008 rund 20 Millionen Euro in
ÖVAG-Partizipationsscheine. In der Folge verloren die Papiere massiv
an Wert. Der Beamtenversicherer beklagt 15 Millionen Euro
Wertverlust. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals mehr Geld
verloren haben", bestätigt ÖBV-Vorstandschef Josef Trawöger gegenüber
FORMAT. In der 120-jährigen Firmengeschichte sei das ein
Ausnahmeschaden. "Es ist der größte Einzelfall."
Der ÖBV-Aufsichtrat, dem die mächtigen Gewerkschaftsbosse Roman
Hebenstreit (ÖBB), Fritz Neugebauer (GÖD) und Manfred Wiedner (Post)
angehören, hat Trawöger mit allen Vollmachten ausgestattet, um gegen
die ÖVAG in die Schlacht zu ziehen. Im FORMAT vorliegenden
ÖBV-Schriftsatz zum ÖVAG-Strafverfahren vom 21. Jänner 2015 wird der
ÖVAG "als Verband" strafbares Verhalten vorgeworfen: Der
katastrophale Zustand der ÖVAG soll in öffentlichen Stellungnahmen
und gegenüber ÖBV-Managern "unrichtig wiedergegeben, verschleiert und
verschwiegen" worden sein. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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