TV-MEDIA: Österreichischer Musikpreis Amadeus unter Beschuss

Erfinder Mario Rossori kritisiert Politik, Finanzierung und fehlende Nachwuchsförderung

Wien (OTS) - In der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Fernseh-Magazins TV-MEDIA lässt Mario Rossori, im Jahr 2000 Begründer des wichtigsten heimischen Musikpreises Amadeus, kein gutes Haar am diesjährigen Event, das diesen Sonntag live zeitversetzt von ATV übertragen wird.

Rossori im Wortlaut: "Es gibt eigentlich nichts zu feiern. Die Branche per se ist am Sterben. Es kauft keiner mehr Musik. Ich finde, in Zeiten wie diesen hätte man ein Zeichen setzen müssen. Die komplette Veranstaltung kostet mehrere hunderttausend Euro, die Fördermittel werden gleichzeitig immer weniger."

Der ehemalige Organisator des Events weiter: "Meiner Ansicht nach wird der Amadeus viel zu wenig verwendet, um politisches Networking zu betreiben. Warum geht dort nicht der Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny oder der Kulturminister Josef Ostermayer spazieren? Vielleicht sind sie ja heuer eingeladen, in den letzten Jahren war das aber nicht der Fall. Ich denke, hier wird viel verabsäumt."

Und Rossori zum Thema Nachwuchsförderung: "Ich verstehe auch nicht, warum die Kategorie Newcomer des Jahres weggelassen wird. Das darauf verzichtet wird, halte ich für einen Fehler."

Rückfragen & Kontakt:

TV-MEDIA-Chefredaktion
Tel.: 0043/1/21320/9227

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TVM0003