- 22.03.2015, 08:00:33
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"trend"-Umfrage: Ostösterreicher schätzen Macht der Landeshauptleute deutlich höher ein als West- und Südösterreicher
44 Prozent der Österreicher wollen, dass in Zukunft mehr wirtschaftspolitische Entscheidungen in den Bundesländern fallen, 42 Prozent sind dagegen.
Utl.: 44 Prozent der Österreicher wollen, dass in Zukunft mehr
wirtschaftspolitische Entscheidungen in den Bundesländern
fallen, 42 Prozent sind dagegen. =
Wien (OTS) - Im Zuge der Steuerreform- und
Bildungsreformverhandlungen sowie bei der Aufarbeitung der
Hypo-Altlasten ist der Einfluss der neun Landeshauptleute auf
bundespolitischen Entscheidungen einmal mehr evident geworden. Die
Macht der Landeshauptleute wird im Osten aber deutlich höher
eingeschätzt als im Rest Österreichs, berichtet das
Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
Laut einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend" stufen
53 Prozent der Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer den
politischen Einfluss der Landeshauptleute höher ein als jenen der
Bundesregierung - in den westlichen und südlichen Bundesländern
Österreichs tun das hingegen nur 25 bzw. 20 Prozent.
In der Bewertung der Wirtschafts- und Finanzkompetenz gibt es klare
Abstufungen: 48 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass ihr
Landeshauptmann mehr von Wirtschaft versteht als Bundeskanzler Werner
Faymann. Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
(30 Prozent) und Finanzminister Hans Jörg Schelling (17 Prozent)
erzielen im Vergleich mit den jeweiligen Landeschefs dagegen deutlich
bessere Werte.
Insgesamt, so das Ergebnis der Umfrage, sind die Österreicher
gespalten, wenn es um den künftigen Einfluss der Landesregierungen
bei wirtschaftspolitischen Entscheidungen geht: 44 Prozent
befürworten eine stärkere Rolle der Länder, 42 Prozent sind dagegen.
14 Prozent gaben keine Antwort auf die Frage.
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