JVP-Stracke: Bonzen haben in KAV-Wohnungen nichts verloren

Wien (OTS) - Am eigenen Personal dürfte dem KAV nicht besonders viel liegen. Anders dürfte es sich kaum erklären lassen, dass der mächtige Krankenanstaltenverbund Zuckerln nach hierarchischen Strukturen vergibt und am Ende nichts mehr für die Krankenschwesternschülerinnen übrig bleibt. Wie der Tageszeitung "Die Presse" zu entnehmen ist, stehen zahlreiche Wohnungen, die eigentlich sozial schwachen KAV-Auszubildenden vorbehalten sind, leer. Und das obwohl das Management in denselben Wohnungen zu einem Spottpreis logiert. "Das stößt bei mir auf absolutes Unverständnis", zeigt sich JVP Wien Obmann Dominik Stracke verwundert.

Wienweit sollen über 30 Prozent der Wohnungen leer stehen, wobei einigen ein schlechter Ruf vorauseilt. Viele der rund 30 Quadratmeter großen Wohnungen sind stark renovierungsbedürftig, aufgrund der budgetären Situation des KAV fehlen offenbar die notwendigen Mittel.

Die Junge ÖVP Wien fordert Stadträtin Sonja Wehsely und den KAV daher auf, den Spießrutenlauf für die Auszubildenden zu beenden und die Wohnungspolitik zu überdenken. "Wir fordern bei KAV-Wohnungen eine entsprechende Vergabepolitik ein, die an die soziale Bedürftigkeit geknüpft ist. Bonzen haben dort nichts verloren", so Dominik Stracke. Auch die Rolle von Sonja Wehsely ist fragwürdig: "Wie kann die Gesundheitsstadträtin bei so einer Frechheit zuschauen und sich dabei noch eine Sozialdemokratin nennen. Die vergangenen turbulenten Wochen haben gezeigt, dass die Wiener Gesundheitspolitik krankt, ihr aber das entsprechende Rezept fehlt", so Stracke weiter.

Auch mit einer weiteren Idee lässt die Junge ÖVP Wien aufhorchen:
"Krankenschwesterschülerinnen sollen die Möglichkeit bekommen, eigenständig Wohnungen renovieren zu dürfen und dabei eine geringere Miete zahlen zu müssen. Damit würden wir verhindern, dass mehrere hundert Wohnungen einfach leer stehen, die von Jugendlichen dringend gebraucht würden", so Stracke abschließend.

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