VP-Ulm: Wiener Wohnen mit Überprüfung der Gasanlagen im Verzug

49 Prozent defekte Steigleitungen bedeuten Gefahr im Verzug

Wien (OTS) - Bereits im Jahr 2011 stellte das Kontrollamt fest, dass Wiener Wohnen die 12-jährige Frist für die Überprüfung der Gasanlagen in städtischen Wohnhausanlagen nicht einhält.

Mit dem heute erschienenen Tätigkeitsbericht zur Überprüfung von Gasanlagen in städtischen Wohnhausanlagen musste der Stadtrechnungshof feststellen, dass Wiener Wohnen im Zeitraum 2011 bis April 2014 die Überprüfung der Gasanlagen lediglich in 10 von 1436 mit Gas versorgten Wohnhausanlagen durchgeführt hat. Die mittlerweile jahrzehntelang überfälligen Überprüfungen sind damit per April 2014 noch bei 1426 Wohnhausanlagen, das sind 99 Prozent der Wohnhausanlagen, offen. Für diese Saumseligkeit tragen Wiener Wohnen, der Wohnbaustadtrat sowie die SPÖ die Verantwortung.

Wie dringend geboten die rasche Überprüfung auf Undichtheiten ist, zeigt der ebenfalls heute erschienene Tätigkeitsbericht zur Prüfung von Gasleitungsinstandsetzungen in städtischen Wohnhausanlagen. Bei 9 geprüften Wohnhausanlagen waren 49 Prozent der Steigleitungen, 30 Prozent der Kellerleitungen und 25 Prozent der Leitungen in den Mietobjekten defekt.

Die jahrelange Untätigkeit der Gemeindebauverwaltung hat nunmehr zu Gefahr im Verzug geführt. ÖVP Wien Gemeinderat Wolfgang Ulm, Vorsitzender des Stadtrechnungshofausschusses verlangt die sofortige Überprüfung der noch ungeprüften restlichen 99 Prozent Gemeindebauten, um die Sicherheit der Mieter zu gewährleisten. "Die Schlamperei und Unprofessionalität im Gemeindebau haben Wiener Wohnen, der Wohnbaustadtrat und die SPÖ zu verantworten", schloss Ulm.

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