- 18.03.2015, 09:40:31
- /
- OTS0036 OTW0036
FP-Dobrilovic: Vor elf Jahren blutiger Auftakt zur Christenverfolgung mitten in Europa
Fundamentalistische Islamisten wüteten in der serbischen Provinz Kosovo und Metochien
Utl.: Fundamentalistische Islamisten wüteten in der serbischen
Provinz Kosovo und Metochien =
Wien (OTS/fpd) - Die albanischen Extremisten ermordeten acht Serben,
verletzten 143 schwer. Mehr als 4.000 Menschen flohen vor den
plündernden Horden, die in der Zeit von 17. bis 19. März 2004 auch 35
Kirchen zerstörten. "Es war ein regelrechter Pogrom, der Auftakt zu
einer Christenverfolgung, die in der serbischen Provinz bis heute
andauert", erinnert Konstantin Dobrilovic, Präsident der Christlich
Freiheitlichen Plattform. Mittlerweile, so Dobrilovic, sind sogar
bereits 150 Kirchen und Klöster, die unter UNESCO-Welterbe-Status
verfügten, geschändet und niedergebrannt worden.
Einmal mehr kritisiert der freiheitliche Politiker die zögerliche
Haltung der Europäischen Union: "Die EU hat den Gewaltexzessen
tatenlos zugesehen. Ja, sie hat sich nicht einmal zu einer klaren
Verurteilung der Verbrechen durchringen können. Genau damals wäre der
richtige Zeitpunkt gewesen, sich unserer gemeinsamen Werte bewusst zu
werden und diese energisch zu vertreten." Dobrilovis entlässt Europas
Politiker aber auch heute nicht aus ihrer Verantwortung: "Die
Sicherheit der Serben und ihrer religiösen Stätten muss unter allen
Umständen wieder hergestellt und langfristig garantiert werden."
(Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






