Causa Seenankauf: SPÖ fordert Offenlegung der BZÖ/FPÖ-Finanzen

Fellner: Vollste Transparenz gefordert. Dazu muss Land alle Möglichkeiten prüfen, Steuergelder zurück zu verlangen.

Klagenfurt (OTS) - Als empörenden neuerlichen Beleg für die part of the game-Mentalität der BZÖ/FPÖ-Riege bezeichnet SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner, das heute bekannt gewordene Geständnis von Elisabeth Kaufmann-Bruckberger in der Causa Seenankauf, demzufolge sie 2007 700.000 bis 800.000 Euro aus dem Seenankauf damaligen BZÖ-Verantwortlichen in bar übergeben hat.

"Wie Haider und seine jetzigen Nachfolger mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen sind, ist eine Riesen-Schweinerei. Wenn sich seine einstigen, engsten Weggefährten jetzt einfach abputzen und von nichts gewusst haben wollen, dann darf man ihnen das schon im Interesse der von ihnen geprellten Steuerzahlern nicht durchgehen lassen", so Fellner.

Er fordert die jetzigen BZÖ und FPÖ-Verantwortlichen auf, selbst für vollste Transparenz zu sorgen und unverzüglich sämtliche Konten und Finanzflüsse seit 2007 offen zu legen. "Wenn Ragger und Co dem nicht freiwillig nachkommen, ist das für mich als Schuldeingeständnis zu werten. Zudem muss sich die Justiz unverzüglich mit den von Kaufmann-Bruckberger genannten "klingenden Namen aus der damaligen Zeit" befassen", so Fellner.

Darüber hinaus sei das Land gefordert, alle Möglichkeiten zu prüfen und auszuschöpfen, um diese 700.000 bis 800.000 Euro Steuergeld zurückzuverlangen", so Fellner, der abschließend auch die Frage nach der Verantwortlichkeit des damaligen BZÖ-Parteikassiers stellt.

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