• 17.03.2015, 18:08:29
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Causa Seenankauf: SPÖ fordert Offenlegung der BZÖ/FPÖ-Finanzen

Fellner: Vollste Transparenz gefordert. Dazu muss Land alle Möglichkeiten prüfen, Steuergelder zurück zu verlangen.

Utl.: Fellner: Vollste Transparenz gefordert. Dazu muss Land alle
Möglichkeiten prüfen, Steuergelder zurück zu verlangen. =

Klagenfurt (OTS) - Als empörenden neuerlichen Beleg für die part of
the game-Mentalität der BZÖ/FPÖ-Riege bezeichnet
SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner, das heute bekannt gewordene
Geständnis von Elisabeth Kaufmann-Bruckberger in der Causa
Seenankauf, demzufolge sie 2007 700.000 bis 800.000 Euro aus dem
Seenankauf damaligen BZÖ-Verantwortlichen in bar übergeben hat.

"Wie Haider und seine jetzigen Nachfolger mit dem Geld der
Steuerzahler umgegangen sind, ist eine Riesen-Schweinerei. Wenn sich
seine einstigen, engsten Weggefährten jetzt einfach abputzen und von
nichts gewusst haben wollen, dann darf man ihnen das schon im
Interesse der von ihnen geprellten Steuerzahlern nicht durchgehen
lassen", so Fellner.

Er fordert die jetzigen BZÖ und FPÖ-Verantwortlichen auf, selbst für
vollste Transparenz zu sorgen und unverzüglich sämtliche Konten und
Finanzflüsse seit 2007 offen zu legen. "Wenn Ragger und Co dem nicht
freiwillig nachkommen, ist das für mich als Schuldeingeständnis zu
werten. Zudem muss sich die Justiz unverzüglich mit den von
Kaufmann-Bruckberger genannten "klingenden Namen aus der damaligen
Zeit" befassen", so Fellner.

Darüber hinaus sei das Land gefordert, alle Möglichkeiten zu prüfen
und auszuschöpfen, um diese 700.000 bis 800.000 Euro Steuergeld
zurückzuverlangen", so Fellner, der abschließend auch die Frage nach
der Verantwortlichkeit des damaligen BZÖ-Parteikassiers stellt.

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