ASFINAG geht auf „Nummer sauber“: Putztage für 153 Tunnel starten

Saubere Tunnel bedeuten mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Wien (OTS) - "Augen auf im Tunnel" heißt es derzeit im Rahmen der ASFINAG-Info-Kampagne zur Tunnelsicherheit. Damit jeder Autofahrer auch den Durchblick hat, startet die ASFINAG mit den Tunnelwaschtagen. Auf über 360 Tunnelkilometer beseitigen die Mitarbeiter teilweise händisch Schmutz und Staub aus den Wintermonaten.

"Mehr Helligkeit, bessere Sichtbarkeit der Leit- und Warneinrichtungen - das bedeutet automatisch mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer. Sauberkeit heißt mehr Verkehrssicherheit", bestätigt ASFINAG-Geschäftsführer Klaus Fink. All das ist aber für die ASFINAG-Mitarbeiter ein wahrer Knochenjob: niedrige Temperaturen, meist Nachtarbeit, Feuchtigkeit und händische Reinigung von Verkehrszeichen etwa.

Die ASFINAG führt die großen Waschtage zwei Mal pro Jahr durch. Im Frühjahr und Herbst machen die Mitarbeiter die Nacht zum Tage. Der Grund dafür: während der Wintermonate gibt es viel Staub und Schmutz. Wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, gilt es, diesen Schmutz im Sinne der Verkehrssicherheit zu beseitigen. So stehen etwa teilweise bis zu 70 Personen bei einer Tunnelwäsche im Einsatz -ausgestattet mit modernen Waschzügen und Reinigungsgeräten. Die Mitarbeiter müssen trotz modernster Technik auch mit der Hand anpacken. Denn Verkehrszeichen oder wichtige Sicherheitseinrichtungen müssen händisch demontiert, gereinigt und wieder angebracht werden. Traditionell starten die Tunnelwaschtage im Westen Österreichs.
Die ersten Tunnel wie Perjentunnel (S 16 Arlberg Schnellstraße) oder Landecker Tunnel werden ab morgen bzw. in den kommenden Tagen einem Generalputz unterzogen. Nächste Woche sind auf der A 14 Rheintal Autobahn Ambergtunnel und Pfändertunnel mit der Reinigung der Schlitzrinnen an der Reihe. In den Kalenderwochen 14 bis 16 erfolgen in diesen Tunnelanlagen dann die restlichen Reinigungsarbeiten.

Bei der Sauberkeit wird auch auf die saubere Umwelt geachtet Der Einsatz von biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln und die ordnungsgemäße Entsorgung der Abwässer sind wesentlich, um die Umwelt nicht zu belasten. Darauf achtet die ASFINAG: durch den Einsatz von Aufbereitungsanlagen, Filtersystemen oder Gewässerschutzanlagen können die Abwässer vorgereinigt und fachgerecht entsorgt werden. Auch bei der Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter geht die ASFINAG keine Kompromisse ein. Tunnel müssen meist für derartige Arbeiten gesperrt werden. Heißt also: Nachtschicht. Denn nur in der Nacht ist das Verkehrsaufkommen gering und der Verkehr wird nur gering beeinflusst. Die Tunnelwaschpläne sorgen dafür, dass nicht alle Tunnel gleichzeitig gesperrt sind. Die ASFINAG nutzt auch diese Sperre für parallele Wartungsarbeiten, um die Zeit möglichst optimal zu nutzen.

Info-Kampagne "Augen auf im Tunnel" der ASFINAG Die Tunnelsicherheit hat für die ASFINAG höchste Priorität: Bis 2019 fließen 1,5 Milliarden Euro in die Verbesserung und Modernisierung der Tunnel im ASFINAG-Netz. Wesentlicher Bestandteil von Verkehrssicherheitsprogrammen sind bewusstseinsbildende Maßnahmen. In den nächsten Wochen sorgt die Informations-Kampagne "Augen auf im Tunnel" dafür, alle Autofahrer und Lkw-Lenker zu sensibilisieren, die wichtigsten Verhaltensregeln bei der Fahrt in und durch den Tunnel zu beachten. Tipps und Informationen zum Verhalten bei Unfällen im Tunnel gehören da genauso dazu wie Verkehrsinformationen oder die Gefahr von Wendemanövern oder Retourfahrten im Tunnel. Mit "Augen auf im Tunnel" kommen wir gemeinsam sicher an.

Sicher durch den Tunnel? Die ASFINAG gibt im Video "Augen auf im Tunnel" wertvolle Tipps.
Mehr dazu unter www.youtube.com/asfinagunterwegs oder auf www.asfinag.at.

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Alexander Holzedl
ASFINAG
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