Juraczka: KAV-Janßen nach Sozialwohnungs-Missbrauch rücktrittsreif

Wien (OTS) - "KAV-Direktor Janßen ist nun endgültig rücktrittsreif", erklärt der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka nachdem bekannt wurde, dass Udo Janßen als Vizedirektor des KAV nicht nur - wie bereits kommuniziert - eine Sozialwohnung nutzte, sondern auch den Sozialtarif dafür bezahlte. "Janßen hat damit nicht nur inhaltlich bei den KAV-Verhandlungen vollkommen versagt, sondern ist auch moralisch nicht mehr tragbar." Als "besonders dreist" bezeichnete Juraczka die offensichtliche Lüge Janßens, einen "marktüblichen" Wert bezahlt zu haben.

"Janßen verfügt als KAV-Direktor über ein kolportiertes Jahreseinkommen von 360.000 Euro. Die Wiener Roten stellten ihm als Vizedirektor dazu eine Sozialwohnung zur Verfügung. Das ist keine soziale Treffsicherheit. Das ist schlicht Missbrauch der Wohnbauhilfe und eine Verhöhnung jener, die sie wirklich brauchen", unterstreicht Juraczka, der auch Gesundheitsstadträtin Wehsely nicht aus der Verantwortung nimmt. "Die Missstände im KAV und im Wiener Spitalswesen sind enorm. Ich befürchte, dass wir erst die Spitze des Eisberges sehen. Der KAV und die Machenschaften der Gesundheitsstadträtin müssen eingehend geprüft werden", betont Juraczka und kündigt die Möglichkeit einer entsprechenden Untersuchungskommission an.

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