• 17.03.2015, 09:32:37
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Juraczka: KAV-Janßen nach Sozialwohnungs-Missbrauch rücktrittsreif

Wien (OTS) - "KAV-Direktor Janßen ist nun endgültig rücktrittsreif",
erklärt der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka
nachdem bekannt wurde, dass Udo Janßen als Vizedirektor des KAV nicht
nur - wie bereits kommuniziert - eine Sozialwohnung nutzte, sondern
auch den Sozialtarif dafür bezahlte. "Janßen hat damit nicht nur
inhaltlich bei den KAV-Verhandlungen vollkommen versagt, sondern ist
auch moralisch nicht mehr tragbar." Als "besonders dreist"
bezeichnete Juraczka die offensichtliche Lüge Janßens, einen
"marktüblichen" Wert bezahlt zu haben.

"Janßen verfügt als KAV-Direktor über ein kolportiertes
Jahreseinkommen von 360.000 Euro. Die Wiener Roten stellten ihm als
Vizedirektor dazu eine Sozialwohnung zur Verfügung. Das ist keine
soziale Treffsicherheit. Das ist schlicht Missbrauch der Wohnbauhilfe
und eine Verhöhnung jener, die sie wirklich brauchen", unterstreicht
Juraczka, der auch Gesundheitsstadträtin Wehsely nicht aus der
Verantwortung nimmt. "Die Missstände im KAV und im Wiener
Spitalswesen sind enorm. Ich befürchte, dass wir erst die Spitze des
Eisberges sehen. Der KAV und die Machenschaften der
Gesundheitsstadträtin müssen eingehend geprüft werden", betont
Juraczka und kündigt die Möglichkeit einer entsprechenden
Untersuchungskommission an.

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