Tierfreunde sind wegen Steuerreform zu Recht verunsichert

Bundesministerium will Serie von Steuerbelastungen klein reden

Wien (OTS) - "Tierhalter kämpfen seit Jahren mit einer Serie willkürlicher Steuerbelastungen", warnt Österreichs Club für Tierhalter, die Tierfreunde Österreich. Die massiven Erhöhungen der umstrittenen Hundesteuer, die es nur mehr in vier Ländern weltweit gibt, sitzen Tierhaltern noch in den Knochen. Jetzt sollen Tierhalter im Rahmen der Steuerreform mit einer zusätzlichen Mehrwertsteuererhöhung auf Tiernahrung belangt werden. Und das, obwohl Haustiere bereits mit der Mehrwertsteuer auf Tiernahrung und Zubehör über 200 Millionen Euro jährlich in die Staatskassen spülen. Ebenso scheint die Tatsache, dass Tierhalter gesünder leben und damit die Kosten des Gesundheitssystems reduzieren, die Regierung in Ihren willkürlichen Steuerplänen wenig zu interessieren. Man holt sich von Tierhalter, was man bekommen kann.

Für die Regierung ist die Mehrwertsteuererhöhung eine Goldgrube, weil sie mit dieser versteckten "Haustiersteuer" endlich die über 1.5 Mio. Katzenhalter zur Kassa bitten und Hundehalter noch mehr belasten kann. Zur Beschwichtigung der Tierhalter rechnet das Bundesministerium für Gesundheit die Belastung mit einem fiktiven Beispiel klein. Von fünf Euro mehr im Jahr ist die Rede. Wie sieht es aber bei all jenen aus, die nicht in den Entlastungsplänen von SPÖ und ÖVP vorkommen? Die Senioren zum Beispiel, für die ihre Tiere oftmals die einzig übrig gebliebenen Sozialpartner sind. Oder all jene Tierhalter, die ihren Tieren nicht billiges Futter vorsetzen wollen oder gesundes Futter kaufen müssen, weil ihre Tiere schon alt sind und bestimmte Nährstoffe brauchen? Wie sieht die Rechnung für Menschen aus, die zwei oder mehr Tiere haben? Und was kommt in den nächsten Jahren auf Tierhalter zu? Dass diese Steuerreform nicht ohne weitere Sparpakete umsetzbar ist, ist klar. Wer dann wieder zur Kassa gebeten wird, auch.

Die Tierfreunde Österreich machen gegen diese Steuerwillkür mobil. Mit einer groß angelegten Initiative will man bis zum Parlamentstermin am 17. Juni einen Großteil der 2 Mio. Hunde- und Katzenhalter mobilisieren und weiteren Tiersteuern damit verhindern.

Die Petition können Hunde- und Katzenhalter online unterschreiben:
www.nein-zur-tierfuttersteuer.at

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Erich Goschler
0680/5012337
erich.goschler@tierfreunde.org

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