- 15.03.2015, 12:52:04
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Wolfgang Ambros spricht auf Ö3 über die Trennung von seiner Freundin Anne und über ihre geheime Hochzeit: „Es war ein Schock.“
Und Ambros erzählt, dass er keine neuen Lieder mehr schreiben will.
Utl.: Und Ambros erzählt, dass er keine neuen Lieder mehr schreiben
will. =
Wien (OTS) - Er sitzt an seinem Esstisch, Fotos von seinen Zwillingen
sind im seinem Wohnzimmer in Waidring überall zu sehen. Nur Bilder
seiner langjährigen Freundin Anne, Mutter der gemeinsamen
vierjährigen Zwillinge Rosalie und Sebastian, sucht man mittlerweile
vergeblich. Im Oktober 2013 hat sie den Austropop-Star verlassen. Im
Ö3-"Frühstück bei mir" hat Wolfgang Ambros heute erstmals über die
Trennung von der Frau, die er auf Ö3 öfters als "Liebe seines
Lebens" bezeichnet hat, gesprochen: "Seit die Kinder auf der Welt
waren, war nichts mehr los mit uns zwei. Sie hat jede Nacht bei den
Kindern geschlafen. Wir waren wir entfernte Bekannte, kein Liebespaar
mehr."
Außerdem war seine massiven körperlichen und seelischen Probleme
wegen seiner verkrümmten Wirbelsäule auch ein Auslöser gewesen. Als
danach meine Schwäche und mein Gebrechen so offenkundig geworden ist,
hat sie gesagt: "Ich schaue dir nicht weiter beim Sterben zu. Und sie
sagte, dass sie sich neu verliebt hat." Als er hörte, dass Annes
neuen Freund Hanspeter Zardini, Chef des Vier-Sternehotel "Waidringer
Hofes", war, erinnerte sich Ambros heute auf Ö3,: "Ich war
schockiert."
Im Oktober fand die geheime Hochzeit seiner Ex-Freundin mit dem
Hotelchef statt, outete Ambros auf Ö3, in St.Johann im kleinsten
Kreise, nur mit Kindern und die Trauzeugen als Gäste. "Von der
Hochzeit zu erfahren war ein Schock. Man kann es auch übertreiben
dachte ich mir." In dem 1780-Einwohner Dorf Waidring war es natürlich
schwieriger die neue Beziehung von Anne zu verkraften. Mittlerweile
leben allerdings alle unter einem Dach, Anne und ihr Mann und die
Zwillinge im ausgebauten Dachgeschoss von Ambros‘ Haus, der
Austropop-Star darunter: "Sie wollte dableiben, für die Kinder ist es
gut. Ich habe damit zu leben gelernt. Ich gebe ihm auch wieder die
Hand wenn ich ihn sehe. Wir sind auf dem Weg zu einer perfekten
Patchwork-Familie." Auch er hat ein neues Glück gefunden, mit Uta
Schäfauer, die er im Gespräch mit Claudia Stöckl "meine
Gelegenheitsliebe seit 30 Jahren" nennt. Seit Juli 2014 sind sie nun
in einer fixen Beziehung. "Sie war schon davor die einzige, die
wirklich da war, als ich nach meiner Operation ins tiefsten Loch
gefallen bin. Da ist sie gekommen wann immer sie konnte." Jetzt denkt
seine Freundin Uta, die derzeit in Stuttgart als Bilanzbuchhalterin
arbeitet, mit ihrem 12jährigen Sohn zu Ambros nach Waidring zu
ziehen. "Es ist nicht einfach, sie braucht einen neuen Job, er eine
neue Schule. Aber durch die Distanz sehen wir uns einfach zu
selten."
Die Operation an der Wirbelsäule vom Jänner letzten Jahres hat noch
immer deutliche Spuren hinterlassen: Wolfgang Ambros ist abgemagert,
geht gebeugt und am Stock- doch er ist neun Tage vor dem Start seiner
"Ambros pur"-Tournee voll Tatendrang: "Ich trainiere täglich am
Ergometer. Es hat mir das Herz herausgerissen im letzten Jahr, dass
ich nicht auftreten konnte. Es hat mich depressiv gemacht. Ich war
ausgebrannt ohne irgendetwas zu tun. Diese Nutzlosigkeit, dauernd ins
Krankenhaus fahren- das war schon schlimm." Den geplanten 65
Auftritten in diesem Jahr sieht der Rekonvaleszente optimistisch
entgegen: "Ich halte das hundertprozentig durch. Ich trete auf
solange ich lebe. Ich kann mir nicht vorstellen mich zur Ruhe zu
setzen. Da könnte ich genauso gut sterben." Gerüchte er würde auch
alkoholkrank sein weist der bald 63jährige entschieden zurück. "Der
Alkohol spielt eine marginale Rolle in meinem Leben", beteuerte er
auf Ö3.
Neue Lieder will die "Nummer Eins vom Wienerwald" jedenfalls keine
mehr schreiben: "Man muss einsehen, dass die Menge an Liedern, die
man produziert hat, genug sind. Und sich die Frage stellen ob es sich
überhaupt noch lohnt. Wenn man wie ich in den 70er und 80er Jahren
400.000 Platten verkauft hat, dann sind 15.000 verkaufte Exemplare
wie von meinem letzten Album nicht interessant. Konzerte sind einfach
viel lukrativer."
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