Für ÖAAB-Tamandl Steuerreform "durchaus zufriedenstellend"

Auch Mittelstand und Familien profitieren

Wien (OTS) - Aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei die heute präsentierte Steuerreform durchaus zufriedenstellend, bemerkt ÖVP-Budgetsprecherin Abg. Gaby Tamandl in ihrer Funktion als Landesobfrau des ÖAAB-Wien.
Zentrale und für die Arbeitnehmer bedeutende Punkte seien die Lohnsteuersenkung, die Senkung des Eingangssteuersatzes sowie die Tatsache, dass der Spitzensteuersatz künftig erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 90.000 Euro greifen soll.
Davon profitieren nahezu alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, wie Tamandl anhand von Beispielen darstellt:
- Ein Angestellter mit einem Bruttoeinkommen von 3.000 Euro im Monat erfährt eine Steuerentlastung von 1.318 Euro im Jahr
- Eine Alleinerzieherin mit einem Kind, Bruttoeinkommen 2.000 Euro im Monat, zahlt 926 Euro weniger pro Jahr
- Für ein Ehepaar mit zwei Kindern, Gesamt-Bruttoeinkommen 5.200 Euro im Monat, beträgt die Steuerentlastung 2.331 Euro im Jahr
"Die Anhebung des Spitzensteuer-Satzes ist zudem eine echte Entlastung für den bisher ohnehin stark belasteten Mittelstand", so Tamandl.
Auch die automatische Lohnsteuer-Veranlagung bewertet die Wiener ÖAAB-Obfrau positiv: "Das ist ein Schritt in Richtung Vereinfachung des Steuersystems, den wir sehr begrüßen."
"Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hat die Bundesregierung ein gutes Paket geschnürt, auch wenn wir als ÖAAB uns noch weitergehende Entlastungsmaßnahmen im Sinne der Familien gewünscht hätten", so Tamandl. Allerdings profitieren auch die Familien von dieser Reform, etwa von der Verdoppelung des Kinderfreibetrages und der antragslosen Familienbeihilfe, ist Tamandl überzeugt: "Auch die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge für Kleinstverdiener kommt letztlich den Familien zu Gute, weil viele Elternteile in Teilzeit beschäftigt sind."
Alles in allem sei die Reform gelungen: "Sie bedeutet eine Entlastung für die Arbeitnehmer, für den Mittelstand und für die Familien. Man kann also zufrieden sein", so Tamandl abschließend.

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