Gerichtsverhandlung über Rückruf von LAND ROVER findet am 17. September in Istanbul statt

Istanbul (ots) - Der renommierte türkische Anwalt
und Geschäftsmann Engin Yakut gibt heute bekannt, dass die Gerichtsverhandlung zum Rückruf von Land Rover-Fahrzeugen für den 17. September 2015 in Istanbul angesetzt ist. Yakut hatte den Prozess gegen Land Rover vorangetrieben nachdem 2012 bei seinem Fahrzeug gravierende Probleme mit dem Motor und der PIV-Schaltung aufgetreten waren. Zielsetzung der Gerichtsverhandlung ist es, einen Schadensersatz zu erwirken, die Produktion der betroffenen Vogue-Modelle zu stoppen und eine entsprechende Rückrufaktion zu erwirken.

Das türkische Gericht hat die Vorladung an das türkische Außenministerium geschickt, das wiederum die türkische Botschaft in London benachrichtigt hat, da Land Rover seinen Hauptfirmensitz in Großbritannien hat. Es scheint, dass Land Rover eine türkische Anwaltskanzlei als Repräsentant in dem Prozess beauftragt hat. Es ist allerdings immer noch unklar, ob ein Vertreter bei der Verhandlung anwesend sein wird.

Engin Yakut wird durch Anwalt Candas Gürol vertreten. Dieser Fall wird nicht nur vor dem türkischen Gericht verhandelt, sondern auch vor der Europäischen Union, der EU-Kommission und der Richtlinie zum Verbraucherschutz der Europäischen Kommission und der Europäischen Organisation für Qualität. Land Rover ist derzeit ISO 9000 zertifiziert und Engin Yakut ist der Auffassung, dass diese Zertifizierung aufgehoben werden soll, bis eindeutig bewiesen ist, dass die Motor- und Herstellungsfehler bei dieser Land Rover Vogue-Serie vollständig behoben worden sind. Wenn Herr Yakut diesen Prozess gewinnt, wird er einen Bescheid zur "Anerkennung und Vollstreckung" und somit zur Rückziehung all dieser Motoren weltweit erhalten.

Das Problem begann bereits im Februar 2012, als Engin Yakut einen Land Rover Vogue in der Türkei kaufte. Nach nur 450 km, brach das Fahrzeug zusammen. Die autorisierte Land Rover Service-Werkstatt untersuchte das Fahrzeug eingehend und erklärte Herrn Yakut, dass das PIV-Getriebe nicht mehr arbeite und dass er das Auto aus Sicherheitsgründen nicht mehr fahren könnte. Die Werkstatt fand auch eine Reihe weiterer Herstellungsfehler. Engin Yakut fand danach mindestens acht weitere Fahrzeughalter, die die gleichen Probleme hatten. Leider erklärte sich Land Rover zu keiner Entschädigung bereit, mehr noch, es beantwortete nicht einmal die verschiedenen Anfragen. Engin Yakut und die anderen Betroffenen haben sich seit dem um eine Verhandlung des Falles vor Gericht bemüht. Das Ergebnis ist der Verhandlungstermin in Istanbul am 17. September 2015.

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