- 12.03.2015, 12:40:44
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Strache/Gudenus/Wimmer: Erfolgsmodell Sicherheitswacht auch für Wien
Polizei muss aufgestockt und entlastet werden
Utl.: Polizei muss aufgestockt und entlastet werden =
Wien (OTS/fpd) - Im Rahmen einer heute stattgefundenen
Pressekonferenz hat der Wiener Landespartei- und Bundesparteiobmann
der FPÖ Heinz-Christian Strache klare Worte für die verfehlte
Sicherheitspolitik der Wiener Stadt- und Landesregierung gefunden.
1.500 Planstellen fehlen in der Bundeshauptstadt, um die Sicherheit
gewährleisten zu können. Die Zahl der Einbrüche, Raubüberfälle,
Taschendiebstähle usw. steigt ungebremst an - im vergangenen Jahr um
weitere fünf Prozent! 212.000 Straftaten wurden, laut ohnedies
bereits geschönter Statistik des Innenministeriums, bei der Polizei
angezeigt. Das entspricht 581 Verbrechen pro Tag! Durchschnittlich
wurde jeder achte Wiener in nur einem Jahr zum Opfer von Kriminellen.
Die Aufklärungsquote lag mit 35,2 Prozent deutlich unter dem
österreichweiten Durchschnitt von 43,1 Prozent. "Auch in Sachen
Ausländerkriminalität hat Wien die trauriger Weise ganz weit vorn.
Schon fast die Hälfte aller ausgeforschten Straftäter verfügte nicht
über eine österreichische Staatsbürgerschaft. Dabei sind die
Kriminellen mit Migrationshintergrund noch gar nicht dazugerechnet",
kritisiert Strache, der an dieser Stelle die Asyl- sowie
Migrationspolitik von Rot-Grün auf das Schärfste verurteilt.
Sicherheitswacht nach Linzer Vorbild
Der Linzer FP-Stadtrat Mag. Detlef Wimmer erläuterte den Erfolg der
Sicherheitswacht in der oberösterreichischen Landeshauptstadt: "29
Männer und Frauen entlasten in Linz die Polizei mit bis dato großem
Erfolg. Rund 9.400 Amtshandlungen - 26 am Tag, können sie jährlich
verzeichnen." Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Prävention,
Unterstützung und Aufklärung, Entlastung der Polizei, Einnahmen durch
Parkraumüberwachung sowie ein mobiles Bürgerservice. "Mit 1,138
Millionen Euro jährlich sind die Kosten mehr als überschaubar", so
Wimmer.
Für Wien fordern Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache und
Klubobmann Mag. Johann Gudenus eine ebensolche Sicherheitswacht samt
amtsführenden Sicherheitsstadtrat. "Eine 1.000 Mann starke,
universelle, schlagkräftige, effiziente, von der
Bundespolizeidirektion gut ausgebildete Sicherheitswacht wäre das
Gebot der Stunde. Laut Experten würden jährlich 50 Millionen Euro
anfallen, die, würde man in Sachen Subventionen und Eigenwerbung
etwas wirtschaftlicher handeln, problemlos locker gemacht werden
können", so Strache.
Gudenus brachte abschließend noch einmal die freiheitliche Forderung
einer berittenen Polizei aufs Tapet: "Hätte man 20 Pferde im Einsatz,
wie es andere Großstädte wie Chicago oder London vormachen, könnte
vor allem in den Parks, auf der Donauinsel oder dem Prater, die sich
immer mehr zu Kriminalitätsbrennpunkten entwickeln, schnell und
effizient eingegriffen werden." (Schluss)
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