14. Ö3-Verkehrsaward: Ö3ver des Jahres kommt aus Würflach in Niederösterreich

Ö3-Verkehrsservice - verlässlicher Partner beim Eurovision Song Contest 2015

Wien (OTS) - Sicherheit auf Österreichs Straßen ist ein lebenswichtiges Thema. Aus diesem Grund hat das Hitradio Ö3 und das Bundesministerium für Inneres vor 14. Jahren den Ö3-Verkehrsaward ins Leben gerufen. Bei der Verleihung werden die "Helden der Straße" ausgezeichnet, das sind all jene, die im täglichen Einsatz einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten: Sie retten Menschen aus Autowracks, räumen Schneemassen, bergen Fahrzeuge oder löschen Fahrzeugbrände und das rund um die Uhr. Die sechs Kategorien sind: Polizei, Rettung, Feuerwehr, Straßenmeisterei, Öffentlicher Verkehr und Ö3ver. Der "Ö3ver des Jahres" wurde heuer erstmals via Online-Voting durch die Ö3-Hörer ermittelt, die meisten Stimmen konnte Martin Mikula aus Würflach in Niederösterreich für sich gewinnen. Weitere Preisträger sind: Landesverkehrsabteilung Vorarlberg (Polizei), Österreichisches Rotes Kreuz - Landesverband Kärnten (Rettung), ABM Hohenems (Straßenmeisterei), Graz Linien (Öffentlicher Verkehr) und FF Markt St. Florian (Feuerwehr). Überreicht wurden die Auszeichnungen heute von Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner und Ö3-Senderchef Georg Spatt.

Seit 37 Jahren liefert der Ö3-Verkehrsservice erfolgreich den Überblick über Österreichs Straßen. 1.200.000 - so viele Verkehrsmeldungen gehen jährlich "on air". 24 Stunden am Tag - rund um die Uhr, das ganze Jahr, informiert Ö3 über die aktuelle Verkehrssituation in Österreich und im benachbarten Ausland. Nur die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglicht dabei ein hohes Ausmaß an Verkehrssicherheit.

Der "Ö3-Verkehrsaward" - die Preisträger:

Kategorie "Ö3ver des Jahres"
Preisträger: Martin Mikula aus Würflach in Niederösterreich

Heuer konnte erstmals online auf oe3.ORF.at für den "Ö3ver des Jahres" abgestimmt werden. Nominiert waren Martin Mikula aus Würflach/Niederösterreich, Birgit Wutte aus Ledenitzen/Kärnten und Dieter Kubik aus Teesdorf/Niederösterreich. Vor über 20 Jahren wurde die Idee der Ö3ver geboren, ihnen entgeht nichts - sie melden Staus, Unfälle oder auch Gegenstände, die mitten auf der Autobahn liegen und plötzlich zur großen Gefahr werden. Die Ö3verinnen und Ö3ver versorgen die Ö3-Verkehrsredaktion das ganze Jahr über, rund um die Uhr, mit Verkehrsmeldungen - direkt von der Straße.

3. Februar 2014 - Es ist ein kalter Montag-Vormittag, Martin Mikula auf Würflach in Niederösterreich ist mit dem Auto nach Wien unterwegs. Plötzlich beobachtet er, wie ihm große Eisbrocken buchstäblich um die Ohren fliegen. Mit Glück kann er einen Crash verhindern. Sofort wählt er die Ö3ver-Hotline *300. Die Durchsage bewirkt, dass in ganz Österreich Lenker den Sicherheitsabstand vergrößern und, dass viele LKW-Fahrer zu einem Rastplatz fahren und ihr Fahrzeug kontrollieren.
Ob Metallstücke, zerfetzte Reifenteile oder verlorene Holzpaletten -Martin Mikula zählt als langjähriger Ö3ver zu den zuverlässigsten Meldern von gefährlichen Hindernissen auf den Autobahnen. Das macht ihn aus Sicht der Ö3-Online-Voter zum Gewinner des Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie "Ö3ver des Jahres".

Kategorie "Polizei"
Preisträger: Polizei-Landesverkehrsabteilung Vorarlberg

"Achtung Autofahrer! Es kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen!" -Der Ö3-Verkehrsservice warnt im Schnitt einmal täglich vor dieser akuten Gefahr! 358 Mal war es im vergangenen Jahr allein auf der Rheintalautobahn in Vorarlberg wurden 17 Geisterfahrer registriert -mehr als drei Mal so viele wie im Jahr zuvor. 9. November 2014, in der Mittagszeit - entspannter Verkehr auf der Rheintalautobahn in Vorarlberg. In einer Zivilstreife patrouillieren Bezirksinspektor Jürgen Müllneritsch und Gruppeninspektorin Jasmine Steiner. Plötzlich ein Funkspruch: Ein silberner Kombi ist als Geisterfahrer aufgefahren - irgendwo zwischen Bregenz und Dornbirn. Ö3 wird sofort informiert und unterbricht sein Programm. Mit Blaulicht rast die Zivilstreife der Gefahr entgegen. Es dauert nicht lang, bis zwei Scheinwerfer vor dem Polizeifahrzeug auftauchen. Mit Blinkzeichen gelingt es den Beamten, den Geisterfahrer auf der linken Fahrspur zu stoppen. Ein schwerer Unfall mit unabsehbaren Folgen kann so verhindert werden. Für diese außerordentliche Leistung geht der Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie "Polizei" an die Polizei-Landesverkehrsabteilung Vorarlberg.

Kategorie "Rettung"
Preisträger: Österreichisches Rotes Kreuz, Landesverband Kärnten

Sie sind überall in Österreich im Einsatz. Das Österreichische Rote Kreuz ist mit seinen 60.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer dann zur Stelle, wenn Menschen in Not geraten. Und das ehrenamtlich! Egal ob nach Unfällen, bei akuten Krankheiten oder in der Betreuung alter oder sozial schwacher Menschen.
31. Jänner 2014: Kärnten versinkt im Schnee! Bis zu ein Meter Neuschnee legt den Verkehr auf den Kärntner Straßen lahm. Die Tauernautobahn zwischen Spittal und Villach wird gesperrt. Hier hängen mehr als 20 LKW. Auch auf der Südautobahn und im Drautal stecken Dutzende Autofahrer fest. Das Rote Kreuz Kärnten handelt sofort. Die Mannschaften in den Bezirksleitstellen werden verstärkt. Mehr als 50 freiwillige Rotkreuz-Helfer versorgen auf der A10 die Eingeschlossenen mit dem Notwendigsten. Durch den sofortigen Einsatz können alle Eingeschlossenen gerettet werden.
Für diese außerordentliche Leistung geht der Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie "Rettung" an das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Kärnten.

Kategorie "Straßenmeisterei"
Preisträger: ABM Hohenems

Sie sind auf den Autobahnen und Schnellstraßen immer für die Verkehrsteilnehmer da - die Autobahnmeistereien der ASFINAG! Egal, ob Unfallstellen abgesichert werden müssen, Schneemassen geräumt werden, ob Öl ausfließt oder ob die Ladung eines Autos verrutscht und mitten auf der Fahrbahn landet: Das gelbe Blinklicht der fleißigen Helfer ist überall sofort zu sehen. Auf der Rheintalautobahn in Vorarlberg sind 46 Mitarbeiter und 35 Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Hohenems rund um die Uhr im Einsatz. Verantwortlich sind sie auch für den Pfändertunnel, den Amberg- und Citytunnel und für einen Abschnitt der Arlberg-Schnellstraße.
18. Juni 2014, im Frühverkehr kurz nach 6.00 Uhr: Die A14 gleicht einem Trümmerfeld! Bei Rankweil kracht ein Kleintransporter mit voller Wucht auf den vor ihm fahrenden Schwerlaster. Die rechte Seite des Transporters wird komplett aufgerissen. Fahrzeugteile liegen über der ganzen Fahrbahn verstreut. Gerald Gröger ist als Autobahnmeister von Hohenems einer der ersten an der Unfallstelle. Der 30-jährige Lenker aus Götzis wird schwer verletzt, der Fahrer des ausscherenden Schwerlasters kommt mit dem Schrecken davon. Die A14 wird Richtung Tirol fast drei Stunden gesperrt. Das Fahrzeugwrack wird abtransportiert, die Fahrbahn mit Hochdruck gereinigt. Es bildet sich ein fünf Kilometer langer Stau. Die Autobahnmeisterei Hohenems bleibt mit der Ö3-Verkehrsredaktion ständig in Verbindung. So kann die voraussichtliche Dauer der Sperre treffsicher eingeschätzt werden.
Für diesen Einsatz bedankt sich Ö3 bei der ASFINAG -Autobahnmeisterei Hohenems - mit dem Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie "Straßenmeisterei".

Kategorie "Öffentlicher Verkehr"
Preisträger: Graz-Linien

Der Ö3-Verkehrsservice ist nicht nur für die Autofahrer da! Auch die "Öffis" - also Bus, Bim und Bahn - sind ein fixer Bestandteil der Ö3-Verkehrsinformation. Dort wo es attraktive Mobilitätsangebote gibt, wird das Auto immer öfter stehen gelassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen, das zeigen die Statistiken. Eine kundenfreundliche Preisgestaltung von Jahres-Netzkarten trägt dazu einiges bei.
Für die zeitnahe und verlässliche Information der Fahrgäste ist der Ö3-Verkehrsservice ein wichtiger Partner. In enger Koordination mit den Leitstellen des öffentlichen Verkehrs kann so das je nach Situation beste Transportmittel empfohlen werden.
Acht Straßenbahnstrecken - 28 Autobuslinien - 107 Millionen Fahrgäste im Jahr: Die Graz-Linien sind der wichtigste Mobilitätsanbieter der zweitgrößten Stadt Österreichs. 600 Fahrerinnen und Fahrer sorgen tagtäglich für den reibungslosen Transport durch die Stadt an der Mur. Zu Verspätungen und Umleitungen kommt es vorwiegend rund um Großveranstaltungen wie den Graz-Marathon, das "Aufsteirern" oder den Faschingsumzug. Stehen hier die Räder einmal still, informieren die Mitarbeiter der Leitstelle die Ö3-Verkehrsredakton rasch und zuverlässig. Nur gut informierte Fahrgäste sind zufriedene Kunden. Eine umfassende Information im Ö3-Verkehrsservice ist daher ein entscheidender Beitrag für ein Plus an Mobilität und für mehr Zufriedenheit der Verkehrsteilnehmer.
Für diese ausgezeichnete Zusammenarbeit geht der Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie "Öffentlicher Verkehr" - an die Graz-Linien.

Kategorie "Feuerwehr"
Preisträger: Freiwillige Feuerwehr Markt St. Florian

Sie sind überall in Österreich - die Feuerwehren! Tausende ehrenamtliche Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen machen es möglich. Sie leisten mit ihrem persönlichen Einsatz fast Übermenschliches:
Leben retten gehört dabei genauso zu ihren Aufgaben wie der Kampf gegen die Flammen. Auch im Katastrophen- und Hochwasserschutz sind die Feuerwehren unverzichtbar, ebenso nach schweren Verkehrsunfällen.

24. Juni 2014, kurz vor 7.00 Uhr früh: A1 bei Linz: Ein LKW mit 24 Tonnen Hackschnitzel rammt einen Schottertransporter. Das LKW-Führerhaus wird komplett zerstört. Der Fahrer wird verletzt, kann sich aber aus eigener Kraft befreien. Ein mitfahrender kleiner Hund bleibt unversehrt. Die Feuerwehr Markt St. Florian trifft nach wenigen Minuten an der Unglücksstelle ein. Im Frühverkehr baut sich der Stau auf zehn Kilometer auf. Die Bergung ist äußerst kompliziert:
Beim LKW ist die Achse gebrochen und der Tank geplatzt. Ein Kran wird angefordert. Zugskommandant Simon Stadler ist mit der Ö3-Verkehrsredaktion kontinuierlich in Kontakt: Die Aufräumarbeiten dauern vier Stunden. Erst dann gehen auf der A1 wieder alle Fahrspuren frei.
Für diese außerordentliche Leistung geht der Ö3-Verkehrsaward in der Kategorie "Feuerwehr" an die Freiwillige Feuerwehr Markt St. Florian.

Ö3-Verkehrsservice - verlässlicher Partner beim Eurovision Song Contest 2015

Fans aus ganz Europa, gesperrte Straßen, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel - der 60. Eurovision Song Contest mit dem Motto "Building Bridges" stellt in Wien eine logistische Herausforderung für die Verkehrsbetriebe bzw. die Verkehrsteilnehmer dar. Über 100.000 Zuschauer werden Mitte Mai erwartet. Die Ö3-Verkehrsredaktion spannt die Brücke zwischen Mobilitätsangebot und rascher Information an die Fans. Die verkehrstechnischen Hotspots werden beim Rathaus und rund um die Wiener Stadthalle sein. Neben der Sperre des Universitätsrings werden vor allem die Verkehrsmaßnahmen im 15. Bezirk rund um die Wiener Stadthalle eine Herausforderung für die Autofahrerinnen sein. Neubaugürtel und Hütteldorferstraße im Bereich der Stadthalle sollten unbedingt gemieden werden. Der Tipp der Ö3-Verkehrsredaktion für die Besucher des Song Contests: Öffentlich fahren - die Tickets gelten als Fahrschein. Die Wiener Linien haben sich mit mehr Zügen und dichteren Intervallen gut vorbereitet - und ein Ö3-Verkehrsredakteur wird laufend direkt aus der Kommandozentrale der Wiener Linien berichten. Hier laufen alle Infos über Linienkapazitäten, Zugsintervallen oder geänderte Streckenführungen zusammen und können unmittelbar an die Hörer weitergegeben werden.

Von den Bahnhöfen werden die Fans zu den Veranstaltungsorten geleitet - auch hier gilt, die Infos gehen direkt über die ÖBB Leistelle an die Ö3-Verkehrsredaktion. Und sollte man doch mit dem Auto anreisen, auf Ö3 erfahren die Verkehrsteilnehmer, welche Parkhäuser noch angefahren werden können und wie sie am schnellsten öffentlich zum Song Contest kommen. "Building Bridges" - so lautet auch das Motto im Ö3 Verkehrsservice - alle 30 Minuten punktgenau auf Hitradio Ö3, sowie auf dem Navi, Smartphone und unter oe3.orf.at.

Rückfragen & Kontakt:

Hitradio Ö3 Öffentlichkeitsarbeit
Petra Kulis-Jesenko
Tel.: 01/36069/19120
petra.kulis@orf.at

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