- 11.03.2015, 10:24:56
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Bundesminister Rupprechter: Europa muss Lehren aus Fukushima ziehen
Ziel bleibt der weltweite Ausstieg aus der Atomenergie
Utl.: Ziel bleibt der weltweite Ausstieg aus der Atomenergie =
Wien (OTS) - "Vier Jahre nach der Katastrophe von Fukushima sind die
Folgen für die Menschen und die gesamte Region dramatisch. Unser
Mitgefühl gilt den Opfern; jenen die erkrankten, jenen die nicht in
ihre Heimat zurückkehren können, jenen die ihr Hab und Gut verloren
haben und allen, die heute noch unter den Folgen leiden", sagt
Bundesminister Rupprechter anlässlich des Jahrestages.
Die schwerwiegenden gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen
Auswirkungen nach dem Unfall im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi am
11. März 2011 sind erschreckender Beweis, dass mit Atomkraft nicht
beherrschbare Risiken verbunden sind. "Atomkraft ist weder nachhaltig
noch sicher. Europa muss die Lehren aus Fukushima ziehen. Mein Ziel
bleibt der weltweite Ausstieg aus der Atomenergie", bekräftigt
Umweltminister Rupprechter. Neben den gravierenden Sicherheitsrisiken
ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Atomkraft offenkundig.
Rupprechter lehnt jede Subvention für Atomkraft entschieden ab.
"Unsere Zukunft liegt in erneuerbarer, nachhaltiger und sauberer
Energie." Die österreichische Bundesregierung arbeitet eine Klage
gegen die geplante staatliche Beihilfe für das britische AKW Hinkley
Point C aus.
Ist eine Energieunion ohne Atomenergie möglich?
Am 20. März 2015 wird Rupprechter die Ergebnisse des
wissenschaftlichen Symposiums "Energieunion ohne Kernenergie - Utopie
oder Perspektive?" mit der luxemburgischem Umweltministerin Carole
Dieschbourg erörtern.
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