Bundesminister Rupprechter: Europa muss Lehren aus Fukushima ziehen

Ziel bleibt der weltweite Ausstieg aus der Atomenergie

Wien (OTS) - "Vier Jahre nach der Katastrophe von Fukushima sind die Folgen für die Menschen und die gesamte Region dramatisch. Unser Mitgefühl gilt den Opfern; jenen die erkrankten, jenen die nicht in ihre Heimat zurückkehren können, jenen die ihr Hab und Gut verloren haben und allen, die heute noch unter den Folgen leiden", sagt Bundesminister Rupprechter anlässlich des Jahrestages.

Die schwerwiegenden gesundheitlichen, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen nach dem Unfall im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi am 11. März 2011 sind erschreckender Beweis, dass mit Atomkraft nicht beherrschbare Risiken verbunden sind. "Atomkraft ist weder nachhaltig noch sicher. Europa muss die Lehren aus Fukushima ziehen. Mein Ziel bleibt der weltweite Ausstieg aus der Atomenergie", bekräftigt Umweltminister Rupprechter. Neben den gravierenden Sicherheitsrisiken ist die mangelnde Wirtschaftlichkeit der Atomkraft offenkundig. Rupprechter lehnt jede Subvention für Atomkraft entschieden ab. "Unsere Zukunft liegt in erneuerbarer, nachhaltiger und sauberer Energie." Die österreichische Bundesregierung arbeitet eine Klage gegen die geplante staatliche Beihilfe für das britische AKW Hinkley Point C aus.

Ist eine Energieunion ohne Atomenergie möglich?

Am 20. März 2015 wird Rupprechter die Ergebnisse des wissenschaftlichen Symposiums "Energieunion ohne Kernenergie - Utopie oder Perspektive?" mit der luxemburgischem Umweltministerin Carole Dieschbourg erörtern.

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