- 11.03.2015, 09:26:18
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SMB kann Umsatz kräftig steigern
17% Umsatzsteigerung bei der steirischen SMB Industrieanlagenbau GmbH
Utl.: 17% Umsatzsteigerung bei der steirischen SMB
Industrieanlagenbau GmbH =
Hart bei Graz (OTS) - Um 17 Prozent hat die steirische SMB
Industrieanlagenbau GmbH in Hart bei Graz ihren Umsatz steigern
können. Vor allem das Geschäft mit den Stammkunden hat maßgeblich zum
Erfolg beigetragen. SMB ist weiterhin auf dem Weg hin zum Anbieter
von schlüsselfertigen Gesamtanlagen.
Der steirische Anlagenbauer SMB Industrieanlagenbau GmbH hat seinen
Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14 um 17 Prozent auf 45,3 Millionen Euro
steigern können - nach 38,6 Millionen Euro im Jahr davor. Im
Durchschnitt hat das Unternehmen mit Sitz in Hart bei Graz im Ende
September abgelaufenen Geschäftsjahr rund 300 Mitarbeiter
beschäftigt, 120 davon waren Fremdpersonal. In der SMB-Gruppe - neben
Töchtern in Deutschland, Serbien und der Slowakei zählt noch die
60-Prozent-Beteiligung an der SMB Pharmaservice GmbH in Wolfsberg in
Kärnten dazu - belief sich der konsolidierte Umsatz auf 47 Millionen
Euro.
Die SMB Industrieanlagenbau ist vor allem für Kunden im DACH-Raum -
also Deutschland, Österreich und der Schweiz - tätig, auch wenn ein
Teil der Anlagen aus Hart dann in alle Welt verschifft wird. Ein
gutes Drittel des Umsatzes wird im Export erwirtschaftet.
Stammkunden als Stütze
SMB konnte sich vor allem im Geschäft mit den Stammkunden
hervorragend behaupten. Zu diesen zählen Linde, Hitachi, Magna oder
Voest. Für Linde hat SMB im Geschäftsjahr 2013/14 einen Großauftrag
abgewickelt: Die Steirer lieferten den Stahlbau für fünf große
Luftzerlegungsanlagen - mit ihnen werden Luftgase wie Sauerstoff oder
Stickstoff gewonnen - nach Indien.
Aber nicht nur langjährige Geschäftsbeziehungen, sondern vor allem
gute und motivierte Mitarbeiter unterstützten das Wachstum. "Es sind
die Menschen auf allen Ebenen, die unseren Erfolg tragen", ist
SMB-Finanzchef und Miteigentümer Walter Krassnitzer überzeugt. "Wir
legen Wert darauf, dass es für unsere Mitarbeiter möglichst große
Entfaltungsmöglichkeiten gibt, darum ist bei uns auch die
Eigeninitiative besonders gut entwicklet."
Der allgemeine Industrieanlagenbau hat laut Krassnitzer rund ein
Viertel zum Umsatz beigetragen, die Bereiche Stahlbau und
Pharmaanlagen je 20 Prozent. Der Rest verteilt sich auf Anlagen für
die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, industrielle Kälteanlagen
und den Spezialrohrleitungsbau.
Auf dem Weg zum Gesamtanbieter
Die drei größten Geschäftsfelder allgemeine Anlagen, Pharma und
Stahlbau sind auch die Wachstumskandidaten. "Speziell Gesamtanlagen,
bei denen wir auch die Funktionsgarantie übernehmen, sind gefragt",
erklärt Krassnitzer. "Die Entwicklung hin zum Anbieter von
schlüsselfertigen Gesamtanlagen ist ein langer und mühsamer Weg", so
der SMB-Finanzchef. "Man muss sich Kompetenzen und Referenzen
erarbeiten, wir wollen aber genau dorthin und sind auch gut
unterwegs."
Entsprechendes Know-how habe man zum Beispiel durch den Einstieg bei
der deutschen Liqmatic GmbH in München erworben. Krassnitzer: "Wir
sind dort mit 35 Prozent an Bord. Eigentlich ist es eine
Finanzbeteiligung, aber da das Unternehmen auf Steuerungstechnik
spezialisiert ist, passt es auch technologisch gut zu uns."
Insgesamt würden die Kunden immer stärker dazu tendieren, alles aus
einer Hand zu wollen. "Genau in diesem Segment gibt es Bereiche, in
denen noch nicht viel Konkurrenz da ist", freut sich Krassnitzer. Das
gelte insbesondere für kleine und mittlere Produktionslinien.
Preisdruck in der Branche
Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 erwartet Krassnitzer einen
leichten Umsatzrückgang auf rund 40 Millionen Euro. Grund dafür sei
der Preisdruck in der Branche. "Viele Anlagenbauer leiden derzeit an
einer Unterauslastung und versuchen Auslastung zu gewinnen, koste es
was es wolle. Gleichzeitig steht die europäische Industrie auf der
Investitionsbremse." SMB selbst sei derzeit aber gut ausgelastet,
auch der Ertrag stimme, so wie schon im vergangenen Geschäftsjahr,
betont Krassnitzer.
Über die SMB Industrieanlagenbau GmbH
Das auf Anlagen- und Stahlbau spezialisierte Unternehmen in Hart bei
Graz setzte im Geschäftsjahr 2013/14 - es endete am 30. September -
45,3 Millionen Euro um. SMB beschäftigt 300 Mitarbeiter. Zu den
Kunden zählen Firmen aus dem Automobilbereich, der Pharmabranche, der
Gasindustrie und der Lebensmittelindustrie. Das in der Öffentlichkeit
wohl bekannteste Projekt von SMB ist das Tor der Sieger im Zielraum
der Planai in Schladming.
Das "Familienunternehmen mit Konzernstruktur" ist vor allem im
deutschsprachigen Raum tätig. Die SMB Industrieanlagenbau wurde vor
mehr als zehn Jahren im Zuge eines Management-Buy-Outs zur Gänze vom
damaligen Management übernommen. CEO Johann Pein und CFO Walter
führen das Unternehmen gemeinsam mit den beiden Prokuristen und
designierten Nachfolgern Reinhard Rinofner und Thomas Pein. SMB hat
Töchter und Beteiligungen in Deutschland, Österreich, Serbien und der
Slowakei.
Bildmaterial senden wir auf Anfrage gerne zu.
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