Start des „Universum“-Vierteilers „Magie des Monsuns“

Teil 1: „Ruhe vor dem Sturm“ am 10. März um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Ein mächtiges Wetterphänomen beherrscht ganz Südostasien von Tibet bis nach Australien: der Monsun. Alljährlich bringt er Regenzeiten mit den größten Niederschlagsmengen der Erde, aber auch Trockenperioden, in denen Wasser besonders kostbar wird. In seinem Einflussgebiet hat er der gesamten Natur seinen Stempel aufgedrückt. Aber der Monsun hat auch die Kulturen im Fernen Osten mitgestaltet. Die vierteilige in HD produzierte BBC-Dokumentation "Magie des Monsuns" führt ab 10. März 2015 jeweils Dienstag um 20.15 Uhr in ORF 2 in eine Welt, die seit jeher ganz dem Diktat dieses gewaltigen Wettersystems unterworfen ist.

Der erste, von Kathryn Jeffs gestaltete Teil (deutsche Bearbeitung:
Jutta Karger) der neuen "Universum"-Reihe "Magie des Monsuns" steht ganz im Zeichen der Zeit vor dem großen Regen, der Jahreszeit, die von den australischen Aborigines "Gunumeleng" genannt wird: Noch ist es trocken im tropischen Norden des Kontinents, Wasser ist Mangelware. Flughunde versammeln sich am Roper River, der aus unterirdischen Quellen gespeist wird und auch um diese Zeit Wasser führt. Doch wo sie ihren Durst löschen, lauern auch Krokodile auf Beute.

Die Hitze in Australien ist einer der Gründe für die Entstehung des Monsuns: Die heiße Luft über der riesigen Landmasse steigt auf, feuchte Luft vom Meer wird angezogen. Immer mehr Wolken türmen sich auf, bis sie sich endlich in heftigen Gewitterschauern ergießen. Doch bevor der erlösende Regen endlich kommt, droht dem ausgedörrten Land zusätzlich Gefahr: Immer wieder werden verheerende Buschfeuer durch Blitzschlag aus Trockengewittern ausgelöst.

Weiter nördlich, auf der indonesischen Insel Sumatra, folgt auch das Leben der Orang-Utans dem Rhythmus des Monsuns. Die Muttertiere kennen ihren Lebensraum genau, sie wissen nicht nur, wo in ihrem Wald die Bäume stehen, die in der Trockenzeit essbare Früchte tragen, sie haben auch eine Art "Kalender" im Kopf, wo genau verzeichnet ist, wann es sich lohnt, die einzelnen Bäume aufzusuchen. Ein junger Orang-Utan bleibt jahrelang bei seiner Mutter und lernt von ihr auch andere nützliche Dinge, zum Beispiel, wie man ein großes Blatt als Regenschirm verwendet, wenn die schweren Niederschläge kommen.

Für die Tiger in Zentralindien ist die Zeit vor den Monsunregen günstig, um ihre immer hungrigen Jungen mit genügend Nahrung zu versorgen: Ihre bevorzugte Beute, die Axishirsche, müssen sich in der Nähe der wenigen verbleibenden Wasserstellen aufhalten, um nicht zu verdursten. Doch die Hirsche haben ein Frühwarnsystem entwickelt: Sie äsen gerne gemeinsam mit Hanuman-Languren. Die Affen sehen die Tiger oft frühzeitig und warnen die Axishirsche vor dem Angriff der Großkatzen.

Mit eindrucksvollen Bildern zeigt die "Universum"-Serie "Magie des Monsuns" die Macht dieses großräumigen Wettersystems, seine Auswirkungen auf Asien und Australien, auf Tier und Mensch. So auch das "Fest der Farben", eine der ältesten Feierlichkeiten Indiens. Mit diesem Fest möchten die Menschen den Monsun willkommen heißen, jene Kraft, die in der unmittelbar bevorstehenden Regenzeit die durstige und staubige Landschaft mit Wasser reich beschenken soll.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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