Good Weibs in Wien

Das große Fest im ega:Frauen im Zentrum

Wien (OTS/SPW) - Heute Samstag feiern die Wiener SPÖ-Frauen gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern den morgigen Weltfrauentag. Ab 16:30 bieten wir ein volles Programm, mit politischen Diskussionen, Kabarett und musikalischen Live-Acts vom Feinsten. Außerdem haben alle Besucherinnen die Möglichkeit ihre eigenen Ideen in das Wahlprogramm der SPÖ Wien einzubringen, sowie unsere interaktive Landkarte frauenstadt.wien mit ihren persönlichen Erfahrungen zu erweitern. "Der internationale Frauentag wird traditionell dafür genutzt den Kampf für Frauenrechte in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Aber auch um zu feiern, dass wir, vor allem in Wien, durch unsere harte Arbeit schon viel erreicht haben!" Erklärt die Wiener SPÖ-Frauensekretärin, LAbg. Nicole Berger-Krotsch. Einen wichtigen Beitrag für die Frauen in Wien leisten unsere Stadträtinnen:

Renate Brauner: Frauenförderung am Arbeitsmarkt!

"Was die gezielte Verbesserung der Jobchancen von Frauen und damit die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt betrifft, ist Wien jetzt schon sehr erfolgreich", unterstreicht die Wiener Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner anlässlich des bevorstehenden internationalen Frauentages am 8. März.

"Wien stärkt den Wienerinnen bewusst den Rücken. Spezielle auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnittene Programme des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), in deren Mittelpunkt Aus-und Weiterbildung stehen, machen sich für die Frauen in dieser Stadt bezahlt. Die Wienerinnen verdienen am meisten, sind am besten ausgebildet und auch die Erwerbsquote liegt hier mit 79,9 Prozent weit über dem österreichischen Durchschnitt (73,7 Prozent)". Alleine heuer können über 3.000 Frauen und WiedereinsteigerInnen von den speziellen waff-Maßnahmen für Frauen profitieren. 60 Prozent aller KundInnen des waff sind weiblich.

"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten", so die SPÖ-Wien Frauenvorsitzende Renate Brauner weiter, "besteht die Gefahr, dass Frauen in den Betrieben in schlechtere Positionen, oder generell aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Das betrifft auch besser qualifizierte Frauen, die zunehmend Jobs unter ihrem Ausbildungsniveau annehmen müssen. Deswegen öffnen wir jetzt das waff Programm-FRECH (Frauen ergreifen Chancen) für alle Frauen, die sich beruflich verändern wollen bzw. müssen, unabhängig von ihrer Ausbildung". Konkret bietet FRECH Beratung und finanzielle Unterstützung bei berufsbezogener Weiterbildung (bis 3.700 Euro). Dank der Erweiterung ab Juli können somit auch Maturantinnen und Akademikerinnen, die unter ihrem Ausbildungsniveau arbeiten, von FRECH profitieren. Das heißt: Für 1.000 Frauen mehr jährlich die Chance auf bessere und neue Jobperspektiven.

Sandra Frauenberger: Wien die Stadt für Frauen!

"Wien ist DIE Stadt für Frauen. Wienerinnen haben die niedrigste Lohnschere und die höchsten Einkommen. Grund dafür ist, dass wir Frauen in allen Bereichen fördern, sei es am Arbeitsmarkt oder in der Gesundheit. Damit fangen wir früh an: Mit Initiativen wie dem Wiener Töchtertag unterstützen wir Mädchen dabei, sich selbstbestimmt und ohne den Rollenbildern zu entsprechen für einen Beruf zu entscheiden."

"Frauen haben Rechte - wir geben ihnen die richtige Unterstützung, diese auch einfordern zu können." Mit Informationsmaterialien wie den Gehaltsverhandlungstipps, dem Frauentelefon und Workshops steht die Frauenabteilung (MA 57) den Frauen zur Seite. Eine schlimme Menschenrechtsverletzung ist immer noch Gewalt an Frauen: Jede fünfte Frau in Österreich ist von Gewalt im sozialen Nahbereich betroffen. Wir stellen deswegen den Wienerinnen ein dichtes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen, Beratung und Hilfe zu Verfügung, wie den 24-Stunden-Frauennotruf und die Wiener Frauenhäuser.

"Frauenförderung wird bei uns groß geschrieben. Innerhalb der Stadt Wien haben wir uns freiwillig zur Einkommenstransparenz verpflichtet und seit der Einführung der Frauenquote den Anteil von Abteilungsleiterinnen von 5 auf 36 % steigern können. Mit der Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an Frauenförderung motivieren wir Unternehmen, sich aktiv um Gleichstellung zu bemühen" schließt unsere Frauenstadträtin Sandra Frauenberger

Sonja Wehsely: Gesundheit hat ein Geschlecht!

"Sozialdemokratische Gesundheitspolitik heißt für mich, dass alle Wienerinnen und Wiener, die beste medizinische Versorgung und Betreuung erhalten, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft, Geschlecht. SPÖ-Gesundheitspolitik heißt aber auch, die Bedürfnisse von Frauen in den Mittelpunkt der Medizin stellen, denn Gesundheit hat ein Geschlecht!", erklärt Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, die darauf verweist, dass die Berücksichtigung von Frauengesundheit bei Gesundheits- und Pflegemaßnahmen selbstverständlich sei. So wurden ausgehend vom Wiener Programm für Frauengesundheit neue Angebote für Frauen in Spitälern, Pflegewohnhäusern und Geriatriezentren, im Gesundheitsdienst der Stadt und darüber hinaus initiiert. "Dieser Weg muss und wird weiter vorangetrieben werden", so Wehsely.

Als Sozialstadträtin sei ihr wichtig, das vor allem von Armut betroffene Frauen sowie Kinder und Jugendliche Unterstützung erhalten. Dabei sei die bedarfsorientierte Mindestsicherung eine wichtige Maßnahme, um Betroffenen bei der Wiedereingliederung in das Erwerbsleben zu helfen, so Wehsely. Vor allem Kinder, Jugendliche und Alleinerziehende profitieren von der Mindestsicherung.

Ulli Sima: Öffentlicher Raum muss auch Frauenraum sein!

"Mir ist es ein zentrales Anliegen, den unterschiedlichen Ansprüchen bei der Nutzung des öffentlichen Raums verstärkt nachzukommen. Denn Faktum ist, Frauen und Mädchen haben andere Ansprüche an den öffentlichen Raum - etwa in der Parkgestaltung, wo wir - mit starker Beteiligung der Mädchen und Frauen - eigene mädchengerechte Bereiche schaffen, jegliche Angsträume verhindern und den Anforderungen der Nutzerinnen speziell nachkommen."

"Darüber hinaus ist mir die Förderung der Frauen auf allen Ebenen ein wichtiges Anliegen: Umweltschutz ist in vielen Bereichen naturwissenschaftlich und technisch, ich bin stolz, dass wir gerade für diese Bereiche vermehrt Frauen gewinnen konnten und werden dies natürlich künftig noch weiter fördern."

Das Frauentagsfest im ega, am Samstag, dem 7. März 2015, startet ab 16.30 Uhr (Einlass) bei freiem Eintritt im ega (6., Windmühlgasse 26). Alle Infos unter www.ega.or.at oder Tel.: 01/58980-423. Auf dem Programm stehen der Zukunfts-Talk mit unseren Stadträtinnen, Kabarett von Andrea Händler, die "Körperbilder-Präsentation" von Elke Maria Leithner und Konzerte von DENK, We Walk Walls, Clara Luzia und pop:sch.

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002