- 07.03.2015, 12:28:50
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Good Weibs in Wien
Das große Fest im ega:Frauen im Zentrum
Utl.: Das große Fest im ega:Frauen im Zentrum =
Wien (OTS/SPW) - Heute Samstag feiern die Wiener SPÖ-Frauen gemeinsam
mit den Wienerinnen und Wienern den morgigen Weltfrauentag. Ab 16:30
bieten wir ein volles Programm, mit politischen Diskussionen,
Kabarett und musikalischen Live-Acts vom Feinsten. Außerdem haben
alle Besucherinnen die Möglichkeit ihre eigenen Ideen in das
Wahlprogramm der SPÖ Wien einzubringen, sowie unsere interaktive
Landkarte frauenstadt.wien mit ihren persönlichen Erfahrungen zu
erweitern. "Der internationale Frauentag wird traditionell dafür
genutzt den Kampf für Frauenrechte in den Mittelpunkt der
öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Aber auch um zu feiern, dass
wir, vor allem in Wien, durch unsere harte Arbeit schon viel erreicht
haben!" Erklärt die Wiener SPÖ-Frauensekretärin, LAbg. Nicole
Berger-Krotsch. Einen wichtigen Beitrag für die Frauen in Wien
leisten unsere Stadträtinnen:
Renate Brauner: Frauenförderung am Arbeitsmarkt!
"Was die gezielte Verbesserung der Jobchancen von Frauen und damit
die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern am
Arbeitsmarkt betrifft, ist Wien jetzt schon sehr erfolgreich",
unterstreicht die Wiener Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin
Renate Brauner anlässlich des bevorstehenden internationalen
Frauentages am 8. März.
"Wien stärkt den Wienerinnen bewusst den Rücken. Spezielle auf die
Bedürfnisse von Frauen zugeschnittene Programme des Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), in deren Mittelpunkt Aus-
und Weiterbildung stehen, machen sich für die Frauen in dieser Stadt
bezahlt. Die Wienerinnen verdienen am meisten, sind am besten
ausgebildet und auch die Erwerbsquote liegt hier mit 79,9 Prozent
weit über dem österreichischen Durchschnitt (73,7 Prozent)". Alleine
heuer können über 3.000 Frauen und WiedereinsteigerInnen von den
speziellen waff-Maßnahmen für Frauen profitieren. 60 Prozent aller
KundInnen des waff sind weiblich.
"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten", so die SPÖ-Wien
Frauenvorsitzende Renate Brauner weiter, "besteht die Gefahr, dass
Frauen in den Betrieben in schlechtere Positionen, oder generell aus
dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Das betrifft auch besser
qualifizierte Frauen, die zunehmend Jobs unter ihrem
Ausbildungsniveau annehmen müssen. Deswegen öffnen wir jetzt das waff
Programm-FRECH (Frauen ergreifen Chancen) für alle Frauen, die sich
beruflich verändern wollen bzw. müssen, unabhängig von ihrer
Ausbildung". Konkret bietet FRECH Beratung und finanzielle
Unterstützung bei berufsbezogener Weiterbildung (bis 3.700 Euro).
Dank der Erweiterung ab Juli können somit auch Maturantinnen und
Akademikerinnen, die unter ihrem Ausbildungsniveau arbeiten, von
FRECH profitieren. Das heißt: Für 1.000 Frauen mehr jährlich die
Chance auf bessere und neue Jobperspektiven.
Sandra Frauenberger: Wien die Stadt für Frauen!
"Wien ist DIE Stadt für Frauen. Wienerinnen haben die niedrigste
Lohnschere und die höchsten Einkommen. Grund dafür ist, dass wir
Frauen in allen Bereichen fördern, sei es am Arbeitsmarkt oder in der
Gesundheit. Damit fangen wir früh an: Mit Initiativen wie dem Wiener
Töchtertag unterstützen wir Mädchen dabei, sich selbstbestimmt und
ohne den Rollenbildern zu entsprechen für einen Beruf zu
entscheiden."
"Frauen haben Rechte - wir geben ihnen die richtige Unterstützung,
diese auch einfordern zu können." Mit Informationsmaterialien wie den
Gehaltsverhandlungstipps, dem Frauentelefon und Workshops steht die
Frauenabteilung (MA 57) den Frauen zur Seite. Eine schlimme
Menschenrechtsverletzung ist immer noch Gewalt an Frauen: Jede fünfte
Frau in Österreich ist von Gewalt im sozialen Nahbereich betroffen.
Wir stellen deswegen den Wienerinnen ein dichtes Netz an
Gewaltschutzeinrichtungen, Beratung und Hilfe zu Verfügung, wie den
24-Stunden-Frauennotruf und die Wiener Frauenhäuser.
"Frauenförderung wird bei uns groß geschrieben. Innerhalb der Stadt
Wien haben wir uns freiwillig zur Einkommenstransparenz verpflichtet
und seit der Einführung der Frauenquote den Anteil von
Abteilungsleiterinnen von 5 auf 36 % steigern können. Mit der
Koppelung der öffentlichen Auftragsvergabe an Frauenförderung
motivieren wir Unternehmen, sich aktiv um Gleichstellung zu bemühen"
schließt unsere Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
Sonja Wehsely: Gesundheit hat ein Geschlecht!
"Sozialdemokratische Gesundheitspolitik heißt für mich, dass alle
Wienerinnen und Wiener, die beste medizinische Versorgung und
Betreuung erhalten, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft,
Geschlecht. SPÖ-Gesundheitspolitik heißt aber auch, die Bedürfnisse
von Frauen in den Mittelpunkt der Medizin stellen, denn Gesundheit
hat ein Geschlecht!", erklärt Wiens Gesundheits- und
Sozialstadträtin Sonja Wehsely, die darauf verweist, dass die
Berücksichtigung von Frauengesundheit bei Gesundheits- und
Pflegemaßnahmen selbstverständlich sei. So wurden ausgehend vom
Wiener Programm für Frauengesundheit neue Angebote für Frauen in
Spitälern, Pflegewohnhäusern und Geriatriezentren, im
Gesundheitsdienst der Stadt und darüber hinaus initiiert. "Dieser Weg
muss und wird weiter vorangetrieben werden", so Wehsely.
Als Sozialstadträtin sei ihr wichtig, das vor allem von Armut
betroffene Frauen sowie Kinder und Jugendliche Unterstützung
erhalten. Dabei sei die bedarfsorientierte Mindestsicherung eine
wichtige Maßnahme, um Betroffenen bei der Wiedereingliederung in das
Erwerbsleben zu helfen, so Wehsely. Vor allem Kinder, Jugendliche und
Alleinerziehende profitieren von der Mindestsicherung.
Ulli Sima: Öffentlicher Raum muss auch Frauenraum sein!
"Mir ist es ein zentrales Anliegen, den unterschiedlichen Ansprüchen
bei der Nutzung des öffentlichen Raums verstärkt nachzukommen. Denn
Faktum ist, Frauen und Mädchen haben andere Ansprüche an den
öffentlichen Raum - etwa in der Parkgestaltung, wo wir - mit starker
Beteiligung der Mädchen und Frauen - eigene mädchengerechte Bereiche
schaffen, jegliche Angsträume verhindern und den Anforderungen der
Nutzerinnen speziell nachkommen."
"Darüber hinaus ist mir die Förderung der Frauen auf allen Ebenen ein
wichtiges Anliegen: Umweltschutz ist in vielen Bereichen
naturwissenschaftlich und technisch, ich bin stolz, dass wir gerade
für diese Bereiche vermehrt Frauen gewinnen konnten und werden dies
natürlich künftig noch weiter fördern."
Das Frauentagsfest im ega, am Samstag, dem 7. März 2015, startet ab
16.30 Uhr (Einlass) bei freiem Eintritt im ega (6., Windmühlgasse
26). Alle Infos unter www.ega.or.at oder Tel.: 01/58980-423. Auf dem
Programm stehen der Zukunfts-Talk mit unseren Stadträtinnen, Kabarett
von Andrea Händler, die "Körperbilder-Präsentation" von Elke Maria
Leithner und Konzerte von DENK, We Walk Walls, Clara Luzia und
pop:sch.
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