- 07.03.2015, 10:45:27
- /
- OTS0021 OTW0021
FP-Matiasek/Schütz: Wahlfreiheit statt Genderwahn
Echte Frauenpolitik ist das Gebot der Stunde
Utl.: Echte Frauenpolitik ist das Gebot der Stunde =
Wien (OTS/fpd) - Die Wahlfreiheit der Frauen bezüglich der Gestaltung
ihres Lebens ist in der freiheitlichen Frauenpolitik ein
unverrückbarer Grundsatz, so die Wiener FP-Frauensprecherin
Stadträtin Veronika Matiasek und LAbg. Angela Schütz anlässlich des
internationalen Frauentags 2015 am 8. März. Egal, ob sich eine Frau
für die Familie, für Familie und Beruf oder ausschließlich für das
Berufsleben entscheidet, sie darf dadurch keinen Nachteil erfahren.
"Wir lehnen daher", so die freiheitlichen Frauen unisono, "jedes
politisch oder ideologisch verordnete Lebensbild ab. Die Politik hat
die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass die soziale Absicherung
für alle Frauen gewährleistet ist."
Frauenpolitik darf nicht dazu verwendet werden, die unterschiedlichen
Lebensweisen in "gut und böse" oder "richtig und falsch" einzuteilen,
wie das derzeit vor allem von linker Seite ständig passiert. "Der
Vorwand, Rollenklischees aufbrechen zu müssen, wird ja nur benutzt,
um neue ideologisch konstruierte zu schaffen", ist Matiasek
überzeugt.
Für die FPÖ, so Matiasek, sind die soziale Absicherung, eine
frauenfreundliche Arbeitsplatzsituation sowie die gerechte
Entlohnung zentrale Anliegen. Zudem dürfen Kinder nicht in die
Armutsfalle geraten, weil ihren Müttern das notwendige Geld fehlt. Im
Gegensatz zum derzeitigen Druck, der auf vielen Frauen lastet, ihre
Kinder möglichst früh in eine Kinderbetreuungseinrichtung zu geben,
sieht das freiheitliche Familienmodell die Möglichkeit vor, bis zum
dritten Lebensjahr bei den Kinder zu bleiben - so dies gewünscht ist.
"Zahlreiche Mütter würden diese Option begrüßen, die bis dato jedoch
nicht vorgesehen ist", macht Matiasek deutlich und betont einmal
mehr, dass die FPÖ daher für eine entsprechende Ausweitung des
Kinderbetreuungsgeldes steht.
"Was in Wien geschieht, nämlich die Förderung feministischer
Projekte, die lediglich einem kleinen Kreis linker Akteurinnen
dienen, ist der falsche Weg", begründet Matiasek die Ablehnung
sämtlicher einschlägiger Subventionen durch die Freiheitlichen.
Weiters, so Matiasek, müssten endlich die Kindererziehungszeiten für
die Pensionsanrechnung deutlich erhöht werden. Vor allem für Frauen,
die mehrere Kinder groß gezogen und damit Wertvolles für die
Gesellschaft geleistet haben, schauen dabei durch die Finger. Durch
die mangelnde Berücksichtigung der Kindererziehungszeit und prekäre
Arbeitsverhältnisse kommt es oft zu Altersarmut von Frauen. Es sei
eine traurige Tatsache, so die FP-Frauensprecherin, dass Armut sehr
oft alt, weiblich und leise sei.
Ein nicht minder wichtiges Anliegen der freiheitlichen Frauenpolitik
ist die Sicherheit für Frauen. "Wer sich an Frauen und Kindern
vergreift, der muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen!
Dies ist in Österreich aber leider nicht der Fall", kritisiert
Matiasek. Die FPÖ fordert zudem einen verstärkten Ausbau des
Opferschutzes. In Wien wird dafür aus dem öffentlichen Budget viel zu
wenig geleistet, es fehlt vor allem an Betreuung und Begleitung der
physisch und psychisch misshandelten Personen.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
"Es ist ein Armutszeugnis, dass Frauen im 21. Jahrhundert immer noch
deutlich weniger verdienen, als Männer", sagt die freiheitliche LAbg.
Angela Schütz und fordert endlich eine Aufhebung dieser
Gehaltsschere. Die materielle sowie soziale Ungleichheit zwischen
Männern und Frauen sind das Produkt jahrzehntelanger sozialistischer
Politik, die ihr Augenmerk nun mehr auf Binnen-I und
Gendergleichmachung richtet, anstatt dort einzugreifen, wo es Frauen
wirklich helfen würde. "Die Arbeit die Frauen, oft zuhause leisten,
muss endlich sichtbar gemacht und nicht als Selbstverständlichkeit
abgetan werden", fordert Schütz. Zudem wäre es höchst an der Zeit
typisch weibliche Berufe wie Kindergartenassistentinnen oder
Pflegehelferinnen endlich ordentlich zu entlohnen.
"Pflege, Haushalt und Beruf unter einen Hut zu bringen, wie es für
zahlreiche Frauen Alltag ist, wird in Österreich weder monetär noch
gesellschaftlich anerkannt", kritisiert Schütz. 23 Prozent beträgt
der Bruttollohnunterschied zwischen Männern und Frauen im
Durchschnitt. "Da ist es wenig verwunderlich, dass vor allem
Pensionistinnen sowie alleinerziehende Mütter nur allzu schnell in
die Armutsfalle geraten können, so Schütz. Zudem werden Frauen auch
im Bereich der Managerposten immer noch benachteiligt behandelt.
"Diese Ungleichheiten gehören endlich in den Griff bekommen, anstatt
über Quoteneinführung, Binnen-I und weibliche Straßennamen zu
diskutieren", bringt Schütz die freiheitlichen Forderungen echter
Gleichstellung auf den Punkt.
Das freie, selbstbestimmte und sichere Leben von Frauen zu fördern
und garantieren, ist das erklärte Ziel freiheitlicher Frauenpolitik,
so Matiasek und Schütz abschließend. (Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW






