Internationaler Frauentag am 8. März

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit muss endlich Realität werden!

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März weisen BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny und BSA-Frauenvorsitzende Beate Wimmer-Puchinger auf die weiterhin hohen Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen hin.

Der Weltfrauentag entstand vor über hundert Jahren im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Die erst vor kurzem veröffentlichte Gender-Statistik der Statistik Austria kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass Frauen auch heute noch von niedrigeren Erwerbseinkommen als ihre männlichen Kollegen betroffen sind. Obwohl 2012/13 bereits 58,3 Prozent der MaturaabsolventInnen und 58,7 Prozent der StudienabsolventInnen weiblich waren, werden Frauen noch immer durchschnittlich schlechter bezahlt als Männer. Hinzu kommen unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse: 70,6 Prozent der Frauen zwischen 25 und 49 Jahren mit Kindern unter 15 Jahren sind heute teilzeitbeschäftigt - bei Männern sind es lediglich 6,5 Prozent.

"Hier läuft etwas gewaltig schief! Wir brauchen endlich Kinderbetreuungseinrichtungen, die der heutigen Arbeitswelt angepasst sind! Wie Emma Watson im Rahmen der UN-Kampagne "He for She" fordere auch ich unsere männlichen Kollegen auf, mit uns gemeinsam weiter aktiv für Gleichberechtigung zu kämpfen!", so BSA-Frauenvorsitzende Beate Wimmer-Puchinger.

BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny ergänzt: "Auch hundert Jahre nach dem ersten Weltfrauentag bleiben hohe Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen traurige Realität. Frauen sind überproportional in Branchen mit niedrigerem Einkommensniveau beschäftigt. Durch die niedrigeren Erwerbseinkommen bekommen Frauen auch durchschnittlich niedrigere Pensionen und sind überproportional von Altersarmut betroffen."

"Gleichberechtigung kommt nicht von selbst - man muss sich permanent aktiv dafür einsetzen, und der BSA wird das solange tun, bis Männer und Frauen gleiche Chancen im Berufsleben und in der Gesellschaft haben", betonen Mailath-Pokorny und Wimmer-Puchinger abschließend.

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