AK zu Bilanzpolizei: Ohne Unabhängigkeit kein Vertrauen in den Kapitalmarkt

Verein Österreichische Prüfstelle und Finanzmarktaufsicht müssen eng kooperieren

Wien (OTS) - "Die österreichische Lösung - also bei der Bilanzprüfung zwei Kontrollinstanzen zu installieren - wurde seitens der Regierung und entgegen Meinung der AK der Wirtschaft zugestanden. Jetzt muss aber auch dafür Sorge getragen werden, dass die beiden - Verein Österreichische Prüfstelle (ÖPR) und die Finanzmarktaufsicht - eng zusammenarbeiten und Informationen austauschen. Denn nur so kann die FMA ihrer gesetzlichen Rolle nachkommen", fordert Heinz Leitsmüller, Leiter der AK Wien Abteilung Betriebswirtschaft, anlässlich der jüngst aufgeflammten Kritik am österreichischen System.

Denn der ÖPR ist ein privater Verein, in dessen Vorstand auch Vertreter der überwachten Unternehmen vertreten sind. Die Aufsicht kontrolliert sich also bis zu einem gewissen Grad selbst. "Nur eine Kooperation mit der FMA als unabhängige Behörde kann gewährleisten, dass die Unabhängigkeit auch gesichert wird", betont Leitsmüller. AnlegerInnen müssen - nach diversen Skandalen - wieder Vertrauen in den österreichischen Kapitalmarkt gewinnen.

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