- 05.03.2015, 09:30:02
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Bilanz 2014: Allianz Österreich weiter auf profitablem Wachstumspfad
Prämieneinnahmen stiegen um 2,5 Prozent auf 1383 Millionen Euro Bestes versicherungstechnisches Ergebnis der Allianz Geschichte Combined Ratio verbesserte sich auf 94,4 Prozent
Utl.: Prämieneinnahmen stiegen um 2,5 Prozent auf 1383 Millionen
Euro
Bestes versicherungstechnisches Ergebnis der Allianz
Geschichte
Combined Ratio verbesserte sich auf 94,4 Prozent =
Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich konnte trotz eines
schwierigen Umfeldes im Vorjahresvergleich ihre Ergebnisse deutlich
verbessern: Das um 26,8 Prozent gesteigerte Ergebnis im Kerngeschäft
zeige, dass man sich auch in herausfordernden Zeiten gut entwickeln
könne. "Wir sind auf einem profitablen Wachstumspfad und gesund
aufgestellt - das zeigt auch das beste versicherungstechnische
Ergebnis in der Allianz Geschichte", erklärte Dr. Wolfram Littich,
Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich, am Donnerstag
vor Journalisten.
Prämienplus in allen Geschäftsfeldern
Im Bereich Schaden-Unfall wurde die Wachstumsphase der vergangenen
Jahre prolongiert: Die abgegrenzten Bruttoprämien legten von 907,9
Millionen Euro auf 917,7 Millionen Euro (+1,1 Prozent) zu. Bei den
Sparten sticht insbesondere die Unfallversicherung heraus, die um 5,7
Prozent auf 82,0 Millionen Euro wuchs. In der Krankenversicherung
stehen die Zeichen weiter auf Zubau: Die Prämien stiegen von 56,6
Millionen Euro um 6,1 Prozent auf 60,1 Millionen Euro. Auch in der
Lebensversicherung gab es erfreuliche Zuwächse zu verzeichnen: Bei
den Einnahmen gegen laufende Prämien konnte mit 363,8 Millionen Euro
ein neuer Rekordwert erzielt werden (+2,4 Prozent), das
Einmalerlagsgeschäft legte von 29,4 Millionen Euro um 40,5 Prozent
auf 41,3 Millionen Euro zu. Die Gesamtprämien in der
Lebensversicherung stiegen um 5,3 Prozent, von 384,7 Millionen Euro
im Jahr 2013 auf 405,2 Millionen Euro im Jahr 2014. "In der
Krankenversicherung sind wir um 2,8 Prozentpunkte, in der
Lebensversicherung um 1,4 Prozentpunkte über dem Markt gewachsen", so
Littich. Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, wurde mit einer
abgegrenzten Bruttoprämie von 1.383,0 Millionen Euro (2013: 1.349,2)
um 2,5 Prozent mehr eingenommen als im Vorjahr.
Aufwendungen für Versicherungsfälle leicht unter
Vorjahresniveau
Im Bereich Schaden-Unfall stiegen die Aufwendungen um 1,6 Prozent auf
636,7 Millionen Euro von 626,7 Millionen Euro. In der
Lebensversicherung wurden mit 295,5 Millionen Euro (2013: 319,8) um
7,6 Prozent weniger Leistungen ausbezahlt als 2013. In der
Krankenversicherung sind die Aufwendungen für Versicherungsfälle um
8,0 Prozent gestiegen: von 32,8 Millionen Euro auf 35,4 Millionen
Euro. Die Aufwendungen, über alle Geschäftsbereiche gerechnet, lagen
um 1,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau: "Im Jahr 2014 haben wir
Leistungen in Höhe von insgesamt 967,6 Millionen Euro an unsere
Kunden ausbezahlt", erklärte Littich.
Gewinn stieg um 9,1 Prozent
"Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen hatten wir ein
außerordentlich gutes Jahr", betonte Littich. Die Allianz konnte
dabei das beste versicherungstechnische Ergebnis in ihrer Geschichte
erzielen: Nach 61,1 Millionen Euro im Vorjahr stieg das
versicherungstechnische Ergebnis um 26,8 Prozent auf 77,5 Millionen
Euro. Die Combined Ratio war mit 94,4 (2013: 96,5) Prozent im
Branchenvergleich wieder ein sehr guter Wert. Auch das
Investmentergebnis konnte gesteigert werden: es befand sich mit 199,3
Millionen Euro um 3,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahres (2013:
192,2). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) legte
von 102,0 Millionen Euro im Vorjahr um 8,0 Prozent auf 110,1
Millionen Euro zu. Der Jahresgewinn stieg von 73,4 Millionen Euro im
Jahr 2013 um 9,1 Prozent auf 80,1 Millionen Euro.
Bilanz für den Kunden
Diese Ergebnisse seien auch eine logische Konsequenz aus
geschäftspolitischen Entscheidungen, die zur Jahrtausendwende
getroffen worden sind. "Mit der Gründung eines Customer Care Centers
haben wir vor fünfzehn Jahren die Weichen neu gestellt und damit
Weitblick bewiesen", so Littich. Die damit einhergehende
Neuausrichtung des Geschäftsmodells bildete mit dem Einsatz
wegweisender IT den Grundstein für die heute so wichtigen digitalen
Prozesse in der Kundenkommunikation der Allianz. Dadurch sei es
möglich, dass 98 Prozent aller Schadenmeldungen nach spätestens 48
Stunden angelegt und 80 Prozent aller Rechnungen innerhalb von 5
Tagen bezahlt werden können.
Grüne Veranlagung
Auch das laufende Jahr stehe für die Allianz ganz im Zeichen von
langfristigen Weichenstellungen - diesmal im Zusammenhang mit
Investitionsentscheidungen: Basis dafür ist ein vom WWF Österreich in
Zusammenarbeit mit insgesamt 70 Experten aus 40 Organisationen
entwickeltes innovatives Nachhaltigkeitsmodell für Investments. Die
Allianz Österreich hat als erstes Unternehmen ihre gesamten
Kapitalanlagen - rund sieben Milliarden Euro - nach dem neuen Modell
bewerten lassen und richtet nicht nur Teilaspekte, sondern ihr
gesamtes Portfolio schrittweise auf Nachhaltigkeit aus: "Derzeit sind
83 Prozent unserer Kapitalanlagen im grünen oder gelben Bereich. Wir
möchten bis 2020 diesen Anteil auf 88 Prozent erhöhen", so Littich.
Besonderes Augenmerk legt die Allianz Österreich dabei auf den
freiwilligen und dauerhaften Rückzug aus Kohleabbau-Investments. Das
aus den Verkaufserlösen frei werdende Kapital wird in Erneuerbare
Energien reinvestiert - dies ist ein erster wichtiger Schritt, um
deren Anteil im Unternehmensportfolio von derzeit knapp 12 Prozent
auf 24 Prozent bis 2020 zu verdoppeln. Der WWF macht sein Modell ab
2015 auch für andere Finanzunternehmen zugänglich, damit möglichst
viele Unternehmen dem Beispiel der Allianz folgen können. "Auch in
diesem Fall wird gelten: Was heute bahnbrechend ist, wird in fünfzehn
Jahren im Mainstream angekommen sein", so Littich abschließend.
Downloads im Internet unter https://www.allianz.at/
Foto: Dr. Wolfram Littich ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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