• 04.03.2015, 14:34:13
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  • OTS0179 OTW0179

AK will gerechte und sozial ausgewogene Stromnetz-Entgelte

Frühzeitige Einbindung der Sozialpartner nötig

Utl.: Frühzeitige Einbindung der Sozialpartner nötig =

Wien (OTS) - Neue Stromnetz-Entgelte müssen fair und sozial
ausgewogen gestaltet sein, verlangt die AK. "Die Haushalte werden
durch die Nicht-Weitergabe der gesunkenen Großhandelspreise bei
gleichzeitig steigenden Ökostrom-Förderkosten ohnehin schon genug
belastet", sagt AK Energie-Experte Dominik Pezenka. "Eine weitere
Belastung ist für Verbraucher jedenfalls nicht tragbar." Die AK
fordert einen transparenten Diskussionsprozess, eine Veröffentlichung
aller relevanten Studien sowie eine frühzeitige Einbindung der
Sozialpartner und Konsumentenschutzorganisationen.

Bei einer Neufestlegung der Stromnetz-Tarife ist es aus Sicht der
AK wichtig, auf die ArbeitnehmerInnen Rücksicht zu nehmen. Sie können
ihren Stromverbrauch zeitlich nicht einfach verlagern, nur weil zum
Beispiel in der Nacht günstigere Tarife angeboten werden. Überdies
müssen die Kosten des Stromsystems insgesamt möglichst gering
gehalten und gleichzeitig ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit
erreicht werden. Ziel muss es sein, unnötige Stromtransportwege zu
vermeiden und damit die Ausbaunotwendigkeiten gering zu halten.
Erreicht wird das nur dann, wenn einerseits eine intelligente
Netzsteuerung eingesetzt ist und andererseits die Transportkosten
verursachergerecht verrechnet werden. Das heißt, alle Marktteilnehmer
müssen einen fairen Finanzierungsbeitrag leisten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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