AK will gerechte und sozial ausgewogene Stromnetz-Entgelte

Frühzeitige Einbindung der Sozialpartner nötig

Wien (OTS) - Neue Stromnetz-Entgelte müssen fair und sozial ausgewogen gestaltet sein, verlangt die AK. "Die Haushalte werden durch die Nicht-Weitergabe der gesunkenen Großhandelspreise bei gleichzeitig steigenden Ökostrom-Förderkosten ohnehin schon genug belastet", sagt AK Energie-Experte Dominik Pezenka. "Eine weitere Belastung ist für Verbraucher jedenfalls nicht tragbar." Die AK fordert einen transparenten Diskussionsprozess, eine Veröffentlichung aller relevanten Studien sowie eine frühzeitige Einbindung der Sozialpartner und Konsumentenschutzorganisationen.

Bei einer Neufestlegung der Stromnetz-Tarife ist es aus Sicht der AK wichtig, auf die ArbeitnehmerInnen Rücksicht zu nehmen. Sie können ihren Stromverbrauch zeitlich nicht einfach verlagern, nur weil zum Beispiel in der Nacht günstigere Tarife angeboten werden. Überdies müssen die Kosten des Stromsystems insgesamt möglichst gering gehalten und gleichzeitig ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit erreicht werden. Ziel muss es sein, unnötige Stromtransportwege zu vermeiden und damit die Ausbaunotwendigkeiten gering zu halten. Erreicht wird das nur dann, wenn einerseits eine intelligente Netzsteuerung eingesetzt ist und andererseits die Transportkosten verursachergerecht verrechnet werden. Das heißt, alle Marktteilnehmer müssen einen fairen Finanzierungsbeitrag leisten.

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