- 04.03.2015, 12:27:15
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Allergien und Fahrtauglichkeit - wie passen die zusammen? - AUDIO
München (OTS) - Anmoderationsvorschlag:
Für viele von uns geht es im Frühjahr wieder los mit Allergien.
Damit der Alltag gut bewältigt werden kann, nehmen wir das eine oder
andere Medikament ein. Mit oder ohne Risiko für unsere
Fahrtüchtigkeit? Marco Chwalek hat nachgefragt:
Sprecher: Viele Medikamente gegen Heuschnupfen-Beschwerden machen
sehr müde, das wissen Betroffene nur zu gut. Aber gibt es noch andere
Nebenwirkungen? Wir haben den Verkehrsexperten Gerhard Laub von TÜV
SÜD gefragt: In wieweit passen Allergien und Fahrtauglichkeit
zusammen, und was muss man bedenken?
O-Ton Gerhard Laub: 23 Sekunden
Wenn man unter einer Allergie leidet, nimmt man ja häufig Medikamente
ein, die die Symptome lindern sollen, aber die können gleichzeitig
die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen. Da muss man sehr aufpassen, den
Beipackzettel genau studieren und vor allem immer den Arzt fragen,
der die Medizin verordnet, denn der kennt auch Wechsel-Wirkungen mit
anderen Medikamenten, die man möglicherweise auch noch einnimmt.
Sprecher: Doch selbst wenn der Arzt grünes Licht gegeben hat, darf
man nicht einfach losfahren:
O-Ton Gerhard Laub: 22 Sekunden
Als Autofahrer hat man grundsätzlich die Pflicht, die
Fahrtauglichkeit selber zu überprüfen, vor Fahrtantritt. Man sollte
sich also immer vor Fahrtantritt fragen: Bin ich ausreichend fit,
auch mit meiner Beeinträchtigung? Und Allergien können einen stark
auch beeinträchtigen. Das heißt: Vor Fahrtantritt immer selber
überprüfen, wie der eigene Zustand ist.
Sprecher: Vor allem, wenn man sich nach der Einnahme von Medikamenten
müde oder unkonzentriert fühlt, denn sonst kann das Folgen haben:
O-Ton Gerhard Laub: 18 Sekunden
Ja, wenn man beeinträchtigt Auto fährt, dann steigt natürlich die
Unfallgefahr, und das ist ja etwas, was man auf keinen Fall möchte.
Und deswegen sollte man das Auto in so einer Situation
sicherheitshalber stehenlassen, zum anderen Zeitpunkt fahren und dann
zum Beispiel lieber öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
Abmoderationsvorschlag:
Heuschnupfen-Beschwerden sollte man also nicht auf die leichte
Schulter nehmen, rät TÜV SÜD. Studien haben nachgewiesen, dass das
Fahrvermögen durch Allergiebeschwerden sehr nachlassen kann,
vergleichbar mit 0,5 Promille Alkohol im Blut.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an [email protected].
FÜR DIE REDAKTEURE:
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