Gemeinsam die Zukunft des solidarischen Gesundheitswesens sichern

Finanzierungsströme im fünftteuersten Gesundheitswesen der Welt zum Wohl der Patienten optimieren.

Wien (OTS) - "Innovative Arzneimittel erhöhen die Lebenserwartung und Lebensqualität österreichischer Patientinnen und Patienten und können gleichzeitig indirekte Kosten im Gesundheitswesen vermeiden helfen", weist Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig, auf die Bedeutung moderner Medikamente hin.

Die Ausgaben für Arzneimittel können nicht weiter nur als Ressourcenverteilungsdebatte zwischen Krankenkassen und pharmazeutischer Industrie geführt werden. Bahnbrechende Erfolge führen dazu, dass Patienten ohne Spitalsaufenthalte von lebenslangem Leiden befreit werden. Folgerichtig muss es daher auch zu einer Veränderung der Finanzierungsströme im Gesundheitswesen kommen.

"Mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Gesundheitsreform haben wir ein Regelwerk geschaffen, das Innovationen und dem medizinischen Fortschritt Rechnung trägt, um die Patienten am ‚best point of service‘ zu versorgen. Nur durch die gemeinsame Anstrengung aller Stakeholder im Gesundheitswesen kann eine optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten Realität werden", appelliert Rumler an alle Verantwortungsträger, die Finanzierungsströme im fünftteuersten Gesundheitssystem der Welt so zu optimieren, dass Patienten bestmöglich betreut werden. Planwirtschaftliche Ideen, die eine drohende Ressourcenknappheit bekämpfen sollen, wie etwa staatliche Preisfestsetzungen oder Verkürzungen des Patentschutzes können damit ersatzlos entfallen.

Im Übrigen hat die pharmazeutische Industrie in der Vergangenheit substantielle Beiträge zu den Gebarungserfolgen der öffentlichen Krankenversicherungsträger geleistet. Neben den zahlreichen Patentabläufen haben die bisher geleisteten Solidarbeiträge der Pharmaindustrie aus dem Rahmen-Pharmavertrag einen wesentlichen Anteil an der Erfolgsgeschichte der Sanierung der Krankenkassen. Die Pharmaindustrie stärkt damit die Leistungsfähigkeit der Krankenkassen gegenüber den Patienten.

Darüber hinaus gelte es auch, die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten wesentlich zu erhöhen um insbesondere Lebensstil-Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen. Initiativen auf dem Gebiet der Prävention tragen dazu bei, die Lebenserwartung und -qualität der Menschen zu steigern. "Kooperation ist auch in diesem Fall ein Erfolgsmodell", verweist Rumler abschließend auf die gemeinsame Initiative von Pharma-Wirtschaft und Sozialversicherung, "Gremium Gesundheitsziele".

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Februar 2015), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000 Beschäftigte.

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Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
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Tel. 01/40 60 290-20, barbara.grohs@pharmig.at

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