• 04.03.2015, 11:41:43
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Gemeinsam die Zukunft des solidarischen Gesundheitswesens sichern

Finanzierungsströme im fünftteuersten Gesundheitswesen der Welt zum Wohl der Patienten optimieren.

Utl.: Finanzierungsströme im fünftteuersten Gesundheitswesen der
Welt zum Wohl der Patienten optimieren. =

Wien (OTS) - "Innovative Arzneimittel erhöhen die Lebenserwartung und
Lebensqualität österreichischer Patientinnen und Patienten und können
gleichzeitig indirekte Kosten im Gesundheitswesen vermeiden helfen",
weist Prof. Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig, auf die
Bedeutung moderner Medikamente hin.

Die Ausgaben für Arzneimittel können nicht weiter nur als
Ressourcenverteilungsdebatte zwischen Krankenkassen und
pharmazeutischer Industrie geführt werden. Bahnbrechende Erfolge
führen dazu, dass Patienten ohne Spitalsaufenthalte von lebenslangem
Leiden befreit werden. Folgerichtig muss es daher auch zu einer
Veränderung der Finanzierungsströme im Gesundheitswesen kommen.

"Mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Gesundheitsreform haben
wir ein Regelwerk geschaffen, das Innovationen und dem medizinischen
Fortschritt Rechnung trägt, um die Patienten am ‚best point of
service‘ zu versorgen. Nur durch die gemeinsame Anstrengung aller
Stakeholder im Gesundheitswesen kann eine optimale Versorgung der
Patientinnen und Patienten Realität werden", appelliert Rumler an
alle Verantwortungsträger, die Finanzierungsströme im fünftteuersten
Gesundheitssystem der Welt so zu optimieren, dass Patienten
bestmöglich betreut werden. Planwirtschaftliche Ideen, die eine
drohende Ressourcenknappheit bekämpfen sollen, wie etwa staatliche
Preisfestsetzungen oder Verkürzungen des Patentschutzes können damit
ersatzlos entfallen.

Im Übrigen hat die pharmazeutische Industrie in der Vergangenheit
substantielle Beiträge zu den Gebarungserfolgen der öffentlichen
Krankenversicherungsträger geleistet. Neben den zahlreichen
Patentabläufen haben die bisher geleisteten Solidarbeiträge der
Pharmaindustrie aus dem Rahmen-Pharmavertrag einen wesentlichen
Anteil an der Erfolgsgeschichte der Sanierung der Krankenkassen. Die
Pharmaindustrie stärkt damit die Leistungsfähigkeit der Krankenkassen
gegenüber den Patienten.

Darüber hinaus gelte es auch, die Gesundheitskompetenz der
Patientinnen und Patienten wesentlich zu erhöhen um insbesondere
Lebensstil-Erkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen.
Initiativen auf dem Gebiet der Prävention tragen dazu bei, die
Lebenserwartung und -qualität der Menschen zu steigern. "Kooperation
ist auch in diesem Fall ein Erfolgsmodell", verweist Rumler
abschließend auf die gemeinsame Initiative von Pharma-Wirtschaft und
Sozialversicherung, "Gremium Gesundheitsziele".

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Februar 2015), die den
Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 12.000
Beschäftigte.

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